Klimaanlage Klimaanlage

Ausrüstung

Klimawandel auf Knopfdruck

Johannes Erdmann am 10.11.2019

Schwitzwasser und Luftfeuchtigkeit sind in der kalten Jahreszeit ein Problem, denn sie können Polstern und Lacken schaden. Wie man das eindämmt

Wer in den USA durch einen Yachthafen schlendert, wird sich vermutlich wundern, dass alle paar Minuten ein Wasserstrahl aus den Rümpfen der vertäuten Boote plätschert: das Kühlwasser der Klimaanlagen.

"Dass die Amerikaner ihre Boote sogar kühlen, wenn sie nicht benutzt werden", staunt manch ein Europäer.

Doch die Kühlung ist nicht Hauptgrund für permanent laufende Klimaanlagen, die zudem Stromkosten produzieren, die oftmals fast an die Liegekosten herankommen. Grund ist vielmehr ein Problem, das in den USA und in den Tropen viel ausgeprägter ist als in Deutschland: Luftfeuchtigkeit.

Würden die Yachten nicht permanent durch Klimaanlagen getrocknet werden, dann wären Leder- und Stoffausstattungen in kurzer Zeit schimmelig.

Feuchtigkeit ist neben Korrosion einer der größten Feinde jedes Schiffseigners, denn sie bildet einen guten Nährgrund für Schimmel. Bei längerer Abwesenheit und ohne Vorsorge wird das Boot deshalb zunehmend geschädigt.

Fotostrecke: Klimaanlagen

Das Klima in Deutschland ist im Sommer sehr viel trockener als in den Tropen, und Luftfeuchtigkeit ist häufig kein Thema. Spätestens wenn der Eigner alle zwei Wochen auf dem Boot nach dem Rechten schaut und gründlich durchlüftet, bleibt das Klima an Bord im Rahmen.

Auch die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sind sehr gering. Im Sommer liegt die allgemeine Luftfeuchtigkeit im Durchschnitt bei 62 Prozent. Im Winter sieht es mit 68 Prozent jedoch anders aus, und es sollte vorgesorgt werden... 

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der neuen Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 13.11.2019 am Kiosk gibt. Außerdem hier erhältlich!

Johannes Erdmann am 10.11.2019