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Bootsausrüstung

Heiße Eisen

Thomas Bock am 31.05.2009

Bordgrills: Ob sie genug Hitze entwickeln, um Wurst, Steak und Co. auf Verzehrtemperatur zu bringen, und wie es um das Geschmackserlebnis bestellt ist, zeigt unser Praxistest.

Grillen ist weit mehr, als nur Speisen über glühender Holzkohle zu garen. Das gemeinsame Versammeln an der Feuerstelle, um Fleischstücke in der Glut zu rösten, ist wohl so alt wie die Menschheit und auch heute noch beliebt. Wir Bootsleute machen da keine Ausnahme, nur mit offenem Feuer und Glut an Bord gibt es bekanntermaßen Probleme. Doch auch diese haben findige Grillhersteller entschärft.

So werden inzwischen Grills für die Relingsmontage und spezielle Modelle, die wegen ihrer geringen Hitzeabstrahlung sogar direkt im Cockpit betrieben werden können, angeboten.

Schaut man sich beim Ausrüster und in den Katalogen nach einem geeigneten Grill fürs Boot um, findet sich eine Handvoll Geräte, denen die Hersteller großzügig die Bezeichnung „Bordgrill“ verpassen.

Je nach Art und Ausführung werden diese Geräte mit Holzkohle, Spezialbriketts, Gaskartuschen oder mit Gas aus der Flasche befeuert.

Jeder Brennstoff bringt neben unterschiedlichen Heizwerten auch bestimmte Vor- und Nachteile mit, die sich zum Beispiel im Geschmack des Grillguts und in der sicheren Handhabung des Grills widerspiegeln.

Der Klassiker unter den Brennstoffen ist mit Sicherheit die Holzkohle. Heute meist zu energiereichen Holzkohlebriketts verdichtet, bringt nur dieses in sogenannten Meilern hergestellte Naturprodukt den so beliebten, rauchigen Grillgeschmack.

Nachteil: Holzkohle benötigt einige Zeit, bis sie auf Grilltemperatur kommt, und muss durch leicht brennbare Starthilfe, sogenannte Holzkohleanzünder, erst einmal entfacht werden. Schon dieser Zündvorgang mit offener Flamme ist an Bord nicht ganz ohne.

Thomas Bock am 31.05.2009
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