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Bootsausrüstung

Wasser, marsch!

Thomas Bock am 31.12.2009

Handlenzpumpen sollen eingedrungenes Wasser aus dem Boot pumpen. Doch nicht jedes Modell ist dieser Aufgabe auch wirklich gewachsen. Wir geben eine Übersicht.

Handlenzpumpen gehören zur Sicherheitsausrüstung an Bord wie Feuerlöscher und Seenotraketen. Im Notfall soll die Lenzeinrichtung das Boot so lange über Wasser halten, bis entweder Hilfe naht, der Wassereinbruch gestoppt ist oder die Crew die Rettungsinsel klargemacht hat.

Das geht natürlich nur, wenn der Wasserstand im Boot konstant gehalten werden kann oder nur langsam ansteigt. Anders gesagt, die Fördermenge der Lenzpumpe muss gleich oder besser noch größer sein als die Wassermenge, die durch das Leck eindringen kann. Keine leichte Aufgabe, denn schon durch ein relativ kleines Loch von etwa 5 cm Durchmesser (1 m unter der Wasserlinie) können mehr als 300 l Wasser pro Minute ins Boot laufen.

Sie meinen, das sei kein Problem für eine gute Pumpe und ein paar kräftige Oberarme? Unser Test zeigte das Gegenteil. Keines der von uns geprüften Modelle war in der Lage – auch nicht unter erhöhtem Krafteinsatz – dieser Wassermenge Herr zu werden.

Thomas Bock am 31.12.2009
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