Kompressorhörner Kompressorhörner

Zubehör: Vergleichstest

Kompressor-Hörner

Torsten Moench am 31.01.2021

Trichter und Tröten: Druckluft-Fanfaren sind an Bord erste Wahl, wenn es um das Thema Schallsignale geht. Doch stimmt das wirklich? Wir machen die Probe und testen fünf Versionen in der Praxis

Im letzten BOOTE-Heft testeten wir Elektro-Hörner, die ohne zusätzliche Kompressoren auskommen. Im vorliegenden Test geht es nun um sogenannte Druckluft-Fanfaren für größere Boote. Sie sind etwas aufwendiger in der Montage, da man neben dem eigentlichen Horn meist auch noch einen Kompressor und gegebenenfalls ein elektrisches Relais verbauen muss. Der dazu nötige Platzbedarf ist meist erst auf Booten ab etwa acht Meter Länge vorhanden. Darüber hinaus benötigen sie mehr Strom (kurzzeitig bis zu 15 Ampere) als reine Elektro-Hörner.

Noch mehr Informationen? Den Zubehör-Vergleichstest für Kompressor-Hörner mit technischen Daten, Messergebnissen und weiteren Bildern finden Sie in BOOTE-Ausgabe 02/2021 am Kiosk oder online im Delius Klasing-Shop.

Funktion

Der vom Kompressor erzeugte Luftstrom wird über einen Schlauch in den hinteren abgeflachten Teil des Horns geleitet. Dort wird die Luft durch eine Öffnung gedrückt, die von einem beweglichen Metallplättchen verschlossen ist. Dabei gerät das Metallplättchen in Schwingung, und Schallwellen entstehen. Diese werden durch die Trichterform verstärkt und als Dauerton wahrgenommen. Die Frequenz, also die Tonhöhe, wird dabei von der Beschaffenheit des Metallplättchens (Größe und Anpressdruck) sowie von der Trichterform und -größe bestimmt.

Die meisten der im Bootszubehörhandel angebotenen Druckluft-Hörner stammen aus dem Automobilbereich. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die zu erreichenden Schalldrücke und Tonhöhen sich an den dort gültigen Vorschriften orientieren, um marktfähig zu sein.

Für unseren Test ließen wir fünf Standard-Fanfaren von den Bootsausrüstern Gründl (www.gruendl.de) und SVB (www.svb.de) gegeneinander antreten. Außer Konkurrenz prüften wir darüber hinaus die Funktion des manuell betriebenen Luftdruckhorns Ecopower von Lindemann (www.lindemann-kg.de). Namentlich vertreten waren Marco-Hurricane, Marco-MA1-S, Fiamm-Bora-Single- und Doppelhorn sowie das Marco-Doppelhorn.

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Torsten Moench am 31.01.2021
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