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Zubehör

Schrott oder Schnäppchen?

Thomas Bock am 31.03.2008

Falträder sind für den Bordgebrauch ideal. Ob zum Waschraum, Bäcker oder Hafenmeister - es geht einfach schneller. Was preiswerte Einsteigermodelle hier leisten, zeigt unser Test.

Das Bordfahrrad ist im Hafen bei vielen Skippern Fortbewegungsmittel Nummer eins. Egal ob zum Bäcker, zum Hafenmeister oder zum Waschhaus, mit dem Drahtesel geht es vielfach schneller und bequemer. Doch das klassische 28er-Herrenrad ist an Bord eines Motorbootes kaum unterzubringen.

Falträder sind hier die Lösung. Sie funktionieren ähnlich wie das gute alte Klapprad, lassen sich aber durch weitere Scharniere und Mechanismen deutlich kleiner zusammenfalten als die beliebten Kofferraumräder der 70er-Jahre. Auch im Preis hat sich was getan. Während vor ein paar Jahren Falträder noch deutlich jenseits der 1000-Euro-Grenze lagen, sind heute Modelle im Handel, die mit Preisen sogar unter 100 Euro auf sich aufmerksam machen. Doch die Ausstattung dieser vermeintlichen Schnäppchen ist eher mager. Eine Gangschaltung, die heutzutage zur Grundausstattung eines Fahrrads gehört, sucht man in diesem Preissegment leider vergeblich.

Unser BOOTE-Test beschäftigt sich daher ausschließlich mit Falträdern, die über eine Gangschaltung verfügen. Das obere Preislimit legten wir auf 350 Euro fest, denn die teuren Edelfalter haben wir schon in BOOTE 8/05 untersucht. Für den Test kamen also sieben Räder zusammen, die diesen Anforderungen entsprachen. Besonders bei den großen Kataloganbietern wurden wir fündig. Folgende Firmen schickten Räder ins Rennen:

  • AWN
  • SVB
  • Schwenkner
  • Compass
  • Yachticon
Thomas Bock am 31.03.2008