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Bootscheck: Fairline 45

Auf Tour im Norden

Alexander Worms am 11.05.2020

Fairline 45: Schiebedach und Tür sorgen für Frischluft und Schutz zugleich. Schluckt ein Dingi. Außergewöhnlich für 45 Fuß: die Garage im Heck mit Senkplattform

Herrlich ist das: auf der Chaiselongue neben dem Fahrstand liegen, das riesige Schiebedach offen, und in den Himmel schauen. Dabei mit gut 25 Knoten übers Wasser gleiten. Und wird das Wetter mal schlechter, genügt ein Knopfdruck, und das Dach schließt sich.

Nun noch die riesige Schiebetüre ins Schloss drücken, und alles ist dicht. Draußen ist dann wieder drinnen, und man reist vor den Elementen geschützt dahin. Das ist die Idee der Targa 45 GT, die dann, anders als ihre Schwester die 45 Open, rundum zu ist.

Bei Letzterer bleibt das Cockpit nach achtern offen, und oben schützt ein Softtop vor Regen und Sonne. "Die Targa ist eher für nordische Reviere gedacht, wo es auch mal kühl sein kann. Trotzdem bietet sie einen fließenden Übergang von Innen und Außen", erklärt Miles Moorhouse von Fairline Yachts.

Das Targa-Dach wird achtern weit über das Cockpit gezogen, sodass die dortige Sitzgruppe ebenfalls geschützt ist. Dazu sind ebenfalls die Seitenwände weiter nach hinten gezogen. Wer den uneingeschränkten Blick auf den Himmel sucht, der nutzt die achterliche Liegefläche über dem Maschinenraum oder die auf dem Vordeck.

Im Salon selbst dominieren der Tisch mit Sitzgelegenheit und besagter Chaiselongue-Liege sowie der Fahrtstand. Der hat zwei solide Sitze, der Fahrerplatz ist elek­trisch höhenverstellbar. Eine ausklappbare Fußbank sorgt dafür, dass man bei geöffnetem Dach den Kopf ins Freie halten kann. Beim normalen Sitzen kommen die Füße jedoch nicht an den Boden, eine Fußstütze fehlt. Ermüdungsfreies Fahren ist so nicht möglich. Die Übersicht ist gut, ...

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Alexander Worms am 11.05.2020