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Bootstests

Gelungene Evolution

Peter Lässig am 30.04.2009

Ferretti 470: Die neue „Kleine“ schlägt ihre Vorgängerin nicht nur in der Länge. Auch mit Sicherheit, Komfort und Design kann die Italienerin punkten.

Modellwechsel: Ferretti ersetzt die 460 durch die 470. An der Rangfolge hat sich aber trotzdem nichts geändert, die 470 bleibt die Kleinste in der Ferretti-Flotte.

Bei den Maßen über alles ist die Neue gegenüber der Vorgängerin um etwa 50 cm in der Länge gewachsen, aber in der Breite gleich geblieben.

Auffallend ist die veränderte Optik gegenüber ihrer Vorgängerin. Es fällt alles etwas rundlicher, gefälliger, um nicht zu sagen sportlicher aus.

Wo früher auf jeder Seite zwei mehr oder weniger geschwungene Einzelfenster Licht in den Salon ließen, sind es heute die Optik dominierende Fensterfronten.

Auf der Flybridge ist der Geräteträger nach achtern gewandert und duckt sich nun klein und fein zentral ans Ende der Flybridge.

Unverändert bleibt der Grundriss, der nach wie vor im Vorschiff in drei Kabinen sechs Personen fast schon luxuriösen Platz bietet. Je ein Bad mit WC für den Eigner in der Bugkabine und eines für die Gäste an Backbord bieten den notwendigen Wohlfühlkomfort.

Geblieben ist auch der Platz am Heck, der entweder als riesiger Stauraum oder gegen Aufpreis als Crew-Kabine nutzbar ist.

Dass die Räumlichkeiten vorn unter Deck so ausfallen, liegt daran, dass man auf der 470 die gut ausgestattete Pantry ebenfalls im Salon untergebracht hat.

Datenblatt Ferretti 470
Werft: Ferretti
CE-Kategorie: A
Verdrängung: 19.300 kg
Typ: Verdränger
Rumpf und Deck: Kunststoff
Länge: 14,65 m
Breite: 4,34 m
Testmotor: 2 x Cummins QSC 8.3 je 441 kW (600 PS)
Preis: 928.200 €
Peter Lässig am 30.04.2009
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