Sealine F490 Sealine F490
Bootstests

Sealine F 490

Peter Lässig am 19.04.2013

Easy Rider von Sealine: Bei der F 490 hat die englische Werft ihre Hausaufgaben nahezu perfekt erledigt und uns ein fast fehlerloses Boot beschert.

Sealine F490

Sealine F490

Fotostrecke: Sealine F490

Die Yachten des britischen Herstellers Sealine sind seit März 2013 gewachsen, zumindest auf dem Papier. Die Werft schließt sich dem internationalen Trend an, die Boote nun nach ihrer "Länge über alles" zu bezeichnen. Gemessen wird von der Bugspitze bis zum Ende der integrierten Badeplattform. Auf diese Weise wurde aus unserem Testboot Sealine F48 die Sealine F490. Nichtsdestotrotz bleibt die F490 das größte Modell in der Flybridge-Reihe, in der es noch die kleineren F450 und F380 gibt.

Das Design der F490 ist, wie das ihrer kleineren Schwestern, gradlinig und schnörkellos, man möchte fast schon sagen klassisch-zeitlos. Ebenso ist man dem Raumkonzept treu geblieben, es gibt sozusagen keine Ecke, die nicht genutzt wird. Aber nicht nur deshalb ist Sealine eine der führenden Werften in Europa, sondern auch in Hinsicht auf die gesamte Verarbeitung. Der Kommentar im Testbericht lautet – obwohl es sich um die Baunummer 1 handelt und andere Werften diese Boote gern als "Prototyp" bezeichnen, um von Verarbeitungsfehlern abzulenken – folgendermaßen: "Die bislang beste Sealine." Man muss richtig suchen und findet dennoch nur kleine Fehler.

Entdeckt haben wir eine einzige unbehandelte Kunststoff- schnittkante am Ankerkasten, ein paar überstehende Madenschrauben, womit die Relingrohre in den Befestigungsfüßen fixiert werden, und dass der Motorraumdeckel zu gewichtig ist und mit unterschiedlichen Schrauben angebracht wurde. Als einzigen wirklichen Kritikpunkt haben wir die Salontürenverriegelung bemängelt, welche die offen stehenden Türen auf ihrem Platz fixieren soll; sie ist noch nicht ausgereift und wird in den folgenden Modellen verbessert.

Den kompletten Test lesen Sie in der BOOTE Ausgabe 05/13.

Peter Lässig am 19.04.2013