Titel Titel
Bootstests

Sealine F46

Peter Lässig am 31.05.2010

Sealine F46: Die englischen Bootsbauer machen aus einer Open eine Flybridge-Yacht. Das Rezept: Man nehme eine erfolgreiche Open, streiche das Vario-Dach und setze stattdessen eine Flybridge mit allem Drum und Dran auf den Aufbau.

So oder ähnlich wird bei Sealine aus der SC47 eine F46. Am Rumpf verändert man nichts und benutzt die gleichen Motoren und Antriebe.

Bei der Motorisierung kann man zwischen Volvo Penta mit IPS-Antrieben oder MerCruiser-Cummins-Diesel mit Zeus-Antrieben wählen. Das sind ebenfalls Pod-Antriebe.

Gegenüber IPS-Antrieben verfügen die Zeus-Antriebe über integrierte und automatisch arbeitende Trimmklappen, die beim Anfahren helfen und außerdem als Schutzschild wirken sollen.

Trifft ein Antrieb auf ein Unterwasserhindernis, reißen sie an definierter Stelle ab und schlagen, ohne den Bootsboden zu berühren oder zu schädigen, an die Metall-Trimmklappen.

Zeus-Antriebe besitzen die gleichen Eigenschaften wie die Axius-Z-Antriebe von MerCruiser und verfügen auch über deren Elektronik und Bedienung, wie Autopilot und Skyhook.

So lässt sich die F46 mit einem Joystick zentimetergenau in jede gewünschte Richtung manövrieren, wodurch An- und Ablegen auch den weniger Routinierten leicht gelingen und diese Manöver ihre Schrecken verlieren.

Datenblatt F 46
Werft: Sealine
CE-Kategorie: B
Verdrängung: 15.000 kg
Typ: Gleiter
Rumpf und Deck: Kunststoff
Länge: 14,70 m
Breite: 4,48 m
Testmotor: 2 x Cummins-MerCruiser-Diesel QSB 5.9-480, je 352 kW (480 PS)
Preis: 584.001 €
Peter Lässig am 31.05.2010