Airon AmX 28 Airon AmX 28

Test: Airon Marine AMX 28

Schick gemacht

Ralf Marquard am 12.01.2019

Airon Marine AMX 28 aus Italien: ein Daycruiser mit sportlichem Riss und typisch mediterranem Äußeren

 

Wer unser Testboot die AmX  28 das erste mal sieht, wird kaum etwas anderes sagen als: "Das ist ja wirklich ein Schmuckstück". Nun, das ist auch nicht verwunderlich, denn die AmX 28 wurde von Paolo Molinari entwickelt und auf seiner Werft gebaut. Also typisch italienisch, was sich auch auf dem gesamten Testboot zeigt.

Am einfachsten betritt man den schicken Daycruiser über die Badeplattform. Von dort geht es über einen ausreichend breiten Durchgang zwischen Sonnenliegen und Backbordseiten durch. Über das geschlossene Vordeck klappt es natürlich auch, hier gibt es an den Seiten je einen Handlauf, an dem man sich am besten festhalten kann, wenn man auf allen Vieren krabbelt. Vom Mitteldurchstieg ins Cockpit führt der Weg über Holzstufen, die klasse aussehen, jedoch eine Nummer breiter ausfallen könnten.

Im Cockpit dominiert eine bequeme L-Sitzbank, die sich mit einem Tisch (Aufpreis) und den drehbaren Sportsitzen (bieten guten Seitenhalt) von Fahrer und Beifahrer vervollständigen lässt. Daran schließt eine große Sonnenliege an, die auch gleichzeitig als Motorraumabdeckung dient. Sie ist vorbildlich mit Handläufen umsäumt, die den nötigen Halt in allen Lebenslagen garantieren.

Alle Sitz- und Liegemöbel sind in einem strahlenden Weiß gehalten, was super aussieht, jedoch auch schmutzanfälliger ist als eine dunklere Farbe.

Dieser helle Ton setzt sich auch in der Kabine fort. Dort vertraut der Designer aber noch einem Hell-Dunkel-Effekt, denn der Boden ist mit schwarzem Teppich ausgelegt und der Schrank mit schwarzem Kunstleder überzogen. Unter der zur Koje wandelbaren Sitzecke findet man Staukästen, die Polster fallen hier unten jedoch sehr dünn und weich aus.

Der eigenständige Toilettenraum ist konstruktionsbedingt zwar begrenzt, aber immer noch wesentlich diskreter als eine in der Kabine stehende Chemietoilette oder Kloschüssel. In dem Testboot verbaut die Werft serienmäßig eine Marine-Toilette mit elektrischer Pumpe und einem 40-l-Fäkalientank.

Fahren und Manövrieren

So ein flott aussehendes Boot muss natürlich auch ordentlich was unter der Motorhaube haben, wir fahren immerhin mit einem V8-350-PS-Benziner, der seine Kraft über einen Bravo-Three-Z-Antrieb mit Doppelpropeller ins Wasser bringt. Wer den Schalthebel zügig nach vorn schiebt (...)

Den vollständigen Test lesen Sie in der Februar-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 16.01.19 am Kiosk gibt – für Abonnenten natürlich schon eher. 

Ralf Marquard am 12.01.2019