Bayliner VR5 Bayliner VR5

Test: Bayliner VR5 Cuddy

Drei, zwei, eins

Peter Lässig am 26.02.2018

Die Plattformbauweise von Bayliners VR5 vereinfach die Modellvariationen. Anders ausgedrückt: Der Kunde hat die Wahl

Fotostrecke: Bayliner VR5 Cuddy

Man muss das Rad nicht immer gleich neu erfinden. Das denken sich auch Automobil- und  zunehmend Bootsbauer, die bei der Entwicklung neuer Modelle auf das sogenannte Plattformprinzip setzen. Dabei werden auf eine technische Basis, beim Boot also auf den Rumpf, verschiedene Modelle aufgebaut. Bayliner verwendet dieses Prinzip bei der VR5, die es nicht nur wie in unserem Test als Daycruiser, sondern mit gleichem Rumpf und anderem Aufbau auch als Bowrider (siehe auch Boote 3/2016) gibt.

Als Besonderheit kann man jeweils noch zwischen Einbau- oder Außenbordmotor wählen. Der Außenbordmotor hängt an einer Vorrichtung, die am Heck hinter der Badeplattform angebracht ist – auch Bracket genannt.

Der Vorteil: Die Plattform bleibt erhalten, und der Platz für den Einbaumotor dient dann als Stauraum. Wir fahren das Boot mit einem V6-Benzin-MerCruiser mit Katalysator, ein 170-PS-Diesel ist Option. Hinsichtlich der gesamten Verarbeitung hinterlässt unser Testboot durchweg einen guten Eindruck. Wer das Boot über Land transportieren will, braucht ein Zugfahrzeug, das mindestens 2200 kg auf den Haken nehmen darf.

Fahren und Manövrieren

Vollkreise durchmessen mit kleiner Drehzahl (700 U/min) sowohl mit vorwärts, als auch rückwärts eingelegtem Gang maximal eineinhalb Bootslängen, was das Manövrieren auf engem Raum vereinfacht. In Rückwärtsfahrt lässt sich die VR5 ebenfalls gut navigieren. In langsamer Vorausfahrt (4 kn) machen sich Gewichtsverlagerungen im Boot auf Kurs und Krängung bemerkbar. Vom Boot erzeugte Wellen bleiben bis Tempo 6 kn oder 1500 U/min auf akzeptabler Höhe. 

Den vollständigen Test lesen Sie in der März-Ausgabe von BOOTE, die es seit dem 21. Februar 2018 im Handel gibt. Abonnenten natürlich schon eher. 

Peter Lässig am 26.02.2018