Boarncruiser 46 Traveller Boarncruiser 46 Traveller

Test: Boarncruiser 46 Traveller

Schöne Reisezeit

Ralf Marquard am 14.06.2020

Stahlverdränger mit Platz an der Sonne: Die neue Boarncruiser 46 Traveller macht mit ihrer Flybridge eine super Figur

Stahlboote – klar die kommen meist aus den Niederlanden. Hier gibt es in der Regel zwei Hauptausführungen: Die Sedan mit flacher Silhouette und Fahrstand im Salon und die AC-Ausführung mit Achterkabine, auf deren Dach sich die offene Plicht mit Fahrstand befindet. Unser Testboot, die Boarncruiser 46 Traveller, geht einen besonderen Weg, denn sie ist mit einer Flybridge ausgerüstet.

"Wir haben natürlich darauf geachtet, dass die Durchfahrtshöhe unserer 46 Traveller unter 3,50 Meter liegt", erklärt uns Wies Hokwerda, die Chefin von de Boarnstream.

Damit ist das Testboot auch im Binnenbereich unter den Brücken recht problemlos unterwegs. Mit der CE-Zertifizierung "B" lassen sich natürlich auch gut Reisen außerhalb der Küstenlinie – Stichwort Insel-Hopping – unternehmen. Egal, wo es nun auch hingeht, gesteuert werden kann an zwei Fahrständen: Der eine steht geschützt im Salon und kann bei Schietwetter gut genutzt werden, der andere auf der Flybridge ist ein richtiges Freilichtvergnügen.

Erklommen wird die obere Etage über eine Treppe, deren Stufen so tief ausgeführt sind, dass man beim Heruntersteigen vorwärts gehen kann und nicht wie bei einer Leiter rückwärts. Für den sicheren Halt sorgen solide Handläufe. Fahrer und Beifahrer sitzen auf gut geformten Schalensitzen. Der Fahrer hat von dort
wie auch im Stehen alles gut im Griff und einen super Weitblick.

Direkt vor dem Beifahrersitz ist die Wetbar mit Grill an­geordnet, die für die Versorgung der "Upperclass" zuständig ist. In der Mitte steht noch eine nach hinten versetzte Doppelbank, auf der zwei weitere Personen Platz finden. Das Mobiliar des hinteren Fly­bridge-Bereichs kann der Eigner selbst gestalten. Hier passen frei stehende Möbel oder von der Werft fest verschraubte Liege-Sitz-Kombinationen. In der Mitte steht der Mast, der per Hand nach achtern geklappt werden kann, um die Durchfahrtshöhe zu verringern.

Eine Etage tiefer, auf der Badeplattform, lässt sich in Spezial­haltern gut ein Dingi transportieren. Auf der Plattform findet man außerdem eine Heckdusche und die vom Wasser aus gut zugängliche Badeleiter. Ins Cockpit geht es über seitliche Eingänge, die auf unserem Testboot allerdings keine Türen besitzen, die stehen auf der Zubehörliste.

Den vollständigen Test der Boarncruiser 46 Traveller lesen Sie in der Juli-Ausgabe von BOOTE. Ab dem 17.6.2020 hier erhältlich!

Ralf Marquard am 14.06.2020