Boston Whaler 250 Outrage Boston Whaler 250 Outrage

Test: Boston Whaler 250 Outrage

Ein guter Fang

Dieter Wanke am 14.02.2019

Doppelmotorisierung und hervorragende Seegängigkeit machen diesen Luxus-Angler made in USA auch an der Küste komfortabel und sicher

Beim Anblick der Boston Whaler 250 Outrage dürften nicht nur passionierte Angler ins Schwärmen geraten. Der neue Centerkonsoler aus Edgewater, Florida spielt alleine durch seine Bauweise in einer eigenen Liga, denn alle Boote der Traditionsmarke sind aus zwei GFK-Schalen aufgebaut, deren Zwischenräume komplett ausgeschäumt werden. Dieser Aufbau macht die Boote überaus robust, verwindungssteif und unsinkbar. Bei guter Pflege ist deshalb ein überdurchschnittlich langes Leben garantiert.

Die aufwendige Konstruktion hat auch einen Nachteil, denn die Fertigungskosten sind höher, was sich im Kaufpreis niederschlägt. Der relativiert sich aber spätestens beim Wiederverkauf, denn auf dem Gebrauchtmarkt sind die Boote bei Kennern beliebt.

Dabei ist die 250 Outrage nicht nur für Angler einen Blick wert. Da die Zentralkonsole auf beiden Seiten breite Durchgänge bietet, die von relativ hohen Bordwänden flankiert werden, ist für eine hohe Bewegungssicherheit an Bord gesorgt. Das dürfte auch Familien gefallen.  

Zahlreiche Sitzgelegenheiten gibt es außerdem. Fahrer und Beifahrer können auf der Sitzbank hinter der Konsole Platz nehmen, die über zwei einlaminierte Fußstützen verfügt. Durch das Hochklappen der vorderen Sitzflächen-Segmente wird daraus ein Stehsitz. Die Unterkonstruktion ist ebenfalls zweischalig und mit Schaum gefüllt, sodass das integrierte Hälterbecken sowie alle anderen Stauräume isoliert sind.

Wahlweise gibt es hier einen Kühlschrank. Man hat also mehrere Stauräume zur Verfügung, die mithilfe von Eis größere Getränkereserven kühl halten können. Oder eben den Fang.

Für den sind eigentlich die beiden langen Fächer an Backbord und Steuerbord im Boden des selbstlenzenden Cockpits vorgesehen. Aus der Rückwand lässt sich bei Bedarf eine Polsterbank für zwei Personen ausklappen, die bei Nichtbenutzung die Verwendung der montierten Rutenhalter nicht beeinträchtigt. Nur Handläufe zum Festhalten suchen die Passagiere hier leider vergeblich. Im Boden vor der Bank gestattet eine Serviceklappe den Zugang zu fast allen im Boot befindlichen Pumpen. 

Den Ausstieg auf die kleine Badeplattform sichert eine Tür an der Steuerbordseite. Viel Platz steht aber nicht zur Verfügung, insbesondere, wenn zwei Motoren montiert sind. Für Wasserratten sind eine Heckdusche und die Teleskop-Badeleiter vorhanden, die erst nach dem Hochklappen der Abdeckung zum Vorschein kommt. Angler können hier ihren Fang an Bord bringen. An der Innenseite der Bordwände im Cockpit befinden sich vier integrierte Befestigungsvorrichtungen für den sicheren Transport von Angelruten zu ihrem Einsatzort

Den vollständigen Test lesen Sie in der März-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 20.02.19 am Kiosk gibt – für Abonnenten natürlich schon eher. 

Dieter Wanke am 14.02.2019