DaVinci 35 E DaVinci 35 E

Test: DaVinci 35 E

Die schnelle Art zu Reisen

Ralf Marquard am 14.04.2019

Im klassischen Commuter-Stil lässt die Neuheit aus dem Niederlanden zwei Personen auf Entdeckungstour gehen – und auch auf längere Törns

Schaut man sich die Produktpalette von DaVinci an, so fallen unverkennbar die klassischen Retro-Linien auf. Die Modellvariationen beginnen bei der holländischen Werft kurz unter 30 Fuß und gehen hoch bis zum Flaggschiff 38 Classic. Wir fuhren mit dem zweitgrößten Modell, der DaVinci 35 E.

Rumpf und Deck fertigt die Werft aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Dass die Bootsbauer hierbei gute Arbeit leisten, zeigt unser Testboot: Dazu gehören sauber ausgestrichene Innenseiten, hochglänzende Gelcoat-Oberflächen und sorgfältig entgratete und versiegelte Kanten. In gleicher Qualität erledigen die Polsterer und Möbelbauer ihre Arbeit.

Wer an die Motoren möchte, hebt die Heckbank hoch. Bevor das jedoch möglich ist, muss man die Seitenpolster der Rückbank abnehmen und das Verdeckgestänge achtern vorklappen. Offen gehalten wird die Motorraumabdeckung von zwei Gasdruckdämpfern. Darunter findet der Servicetechniker auf unserem Testboot zwei 170-PS-Volvo-Penta-Diesel und ordentlich Platz zum Hantieren.

Leitungen und Schläuche sind fest und übersichtlich in Schellen gestrapst oder in Leerrohr verlegt. Bis auf wenige Spritschlauch-Anschlüsse, die nur mit einer Schraubschelle gesichert waren, machen Diesel- und Elektroanlage einen fachmännischen Eindruck. Auf Wunsch des Eigners sitzt im Motorraum ein besonderes Heckstrahlruder. Soll heißen, eine Jetpumpe saugt Wasser an, das dann über ein Rohrsystem zu den Strahlruder-Auslässen gedrückt wird.

Zusammen mit dem herkömmlichen Bugstrahlruder lässt sich die DaVinci damit zielgenau an Steg und Spundwand dirigieren. Weiteren Anteil an der guten Manövrierbarkeit hat die Doppelmotorisierung (...)

Den vollständigen Test lesen Sie in der Mai-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 17.04.19 am Kiosk gibt. 

Ralf Marquard am 14.04.2019