Pardo 38 Pardo 38

Test: Daycruiser mit Außenborder

Pardo 38

Ralf Marquard am 18.08.2020

Super Figur: Mit seinem markanten Steven hält der italienische Gleiter auch auf dem Wasser, was seine attraktive Optik verspricht

Wer die Pardo 38 das erste Mal auf dem Wasser sieht, kommt wohl kaum um die Aussage "Das ist ein echter Hingucker" herum. Ihr Erscheinungsbild ist auf jeden Fall interessant. Gebaut wird sie in Italien bei Can­tiere del Pardo. Die Werft bezeichnet das Boot als Crossover zwischen exklusivem Luxury Tender und sportlichem Runabout. Und wozu ist es gedacht?

Die Werft: "Ein Badeausflug mit der Familie zum Lieblingsstrand, eine schnelle Runde über die Bucht oder ein Wochenend-Trip zu den Inseln mit einer oder vielleicht zwei Übernachtungen – das Ganze mit Komfort und Stil, aber spontan und ohne stundenlange Vorbereitung"

Pardo 38

Breites offenes Heck und guter Zugang

In Deutschland wird die Pardo von Diamond-Yachts in Laboe vertrieben. Da ist es nicht verwunderlich, dass unser Testrevier die Ostsee war. An unserem Testtag zeigte sich die See jedoch von einer ruhigen Seite, einzig die Großschifffahrt erzeugte Kabbelwasser. Mit diesen Wellen kommt die Pardo auf jeden Fall problemlos zurecht. Damit das sie möglichst gut liegt und auch Rollbewegungen gedämpft werden, sitzt auf unserem Testboot ein Zip-Wake-System, das mit senkrecht am Spiegel angebrachten Platten agiert. 

Noch mehr Informationen? Den Test der Pardo 38 mit allen technischen Daten, weiteren Messergebnissen und voller Beurteilung finden Sie in BOOTE-Ausgabe 9/2020 (hier erhältlich).

Das Gute daran: Man muss sich nicht um die Einstellung kümmern, denn die nimmt das vorjustierte System automatisch vor. Das heißt, in der Übergangsphase von Verdränger- in Gleitfahrt gibt man einfach nur Gas und überlässt den Rest der Automatik. Der Bug hebt sich natürlich an, aber die Sicht nach vorn bleibt immer erhalten. Kommt man in die Nähe von 3000 U/min, fahren die Trimmplatten auf null Prozent, und man benutzt ab hier etwas Powertrimm. Wir erreichten bei Vollgas fast 40 kn.

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Ralf Marquard am 18.08.2020
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