Fjord 44 Coupé Fjord 44 Coupé

Test: Fjord 44 Coupé

Geschlossene Gesellschaft

Peter Lässig am 12.04.2019

Fjord 44 Coupé: Die sportliche Neue aus Greifswald jeden Spaß zu haben – und das bei höchsten technischen Standards

Die Fjord 44 wird von der Hanse Group in zwei Versionen gebaut. Einmal als Open und wie unser Testboot als Coupé. Während die Open von einem rundum offenen T-Top überdacht ist, sind bei der Coupé Fahrstand, Sitzreihe dahinter, ein Pantryblock plus u-förmige Sitzgruppe mit Tisch von einem gläsernen Aufbau überdacht und umgeben. Das sorgt für viel Licht und freien Blick in alle Richtungen, auch nach oben.

Und bei Dunkelheit illuminieren zahlreich angebrachte LED-Beleuchtungen das Boot in Innen- und Außenbereich in bis zu sechs wählbaren Farben.

Mit dem Schiebedach über dem Fahrstand und den seitlichen Fenstern, die jeweils kinderleicht elektrisch zu betätigen sind, plus den manuell zu bedienenden großen Seitenschiebetüren und einem großzügigen Eingang achtern ist jederzeit für sehr gute Luftzufuhr gesorgt. Falls das nicht reichen sollte, gibt es noch eine Klimaanlage.

Unter Deck sind beide Boote identisch. Links vom Fahrstand führt ein kleiner Niedergang hinunter zum Wohnbereich, wo sich dem Betrachter eine recht große Kabine eröffnet. Der Blick fällt auf ein
ansehnliches Doppelbett, flankiert von den mit Schlitzfenstern und integrierten Bullaugen versehenen Kabinenwänden. Die Decke zieren Skylights einschließlich Fluchtluke, die mittels diverser Rollos verdeckt werden können.

Liegen allerdings die Sonnenpolster auf dem Kabinendach, haben weder Luft noch Licht eine Chance, die Kabine von oben zu durchdringen.

Zwischen Niedergang und separatem Bad an Steuerbord eröffnet sich, wenn man den kleinen Durchgang passiert hat, entweder ein großer Stauraum oder wie im Testboot eine aufpreispflichtige Schlafkabine für zwei Erwachsene. Hierbei spricht die Werft nicht gern von Kabine, sondern nennt das leger "plus Eins", denn die Stehhöhe ist stark eingeschränkt, was der Platzierung unter Fahrstand und Kabinenaufbau geschuldet ist. Das geräumige Bad ist mit allem ausgestattet, was man braucht: Duschkabine, Waschbecken und passend dimensionierter Toilette. Der Wohlfühlfaktor unter Deck stimmt.

Das Testboot ist mit zwei Volvo Penta IPS600 bestückt, deren Diesel jeweils 435 PS mittels Pod-Antrieben ins Wasser bringen. In der Standardversion sind es zwei IPS500 mit jeweils 370 PS. (...)

Den vollständigen Test lesen Sie in der Mai-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 17.04.19 am Kiosk gibt. 

Peter Lässig am 12.04.2019