Absolute 60 Fly Absolute 60 Fly

Test: Flybridge-Modell

Absolute 60 Fly

Dieter Wanke am 20.09.2021

Exklusives Raumschiff: Die komplette, moderne Neuentwicklung der Edelwerft für die Saison 2022 überzeugt

Die neue Absolute 60 Fly soll in Cannes vorgestellt werden. Wir hatten Gelegenheit, die Baunummer eins unter die Lupe zu nehmen. Die Yacht gehört zu den Neuheiten für die Saison 2022. Im Angebot der Edelwerft aus Podenzano, nordöstlich von Genua, sind drei Baureihen mit den Bezeichnungen Coupé, Navetta und Flybridge. In ihrem Segment, das mit der 47 Fly beginnt und bis zur 72 Fly reicht, gehört die komplette Neuentwicklung also zum Mittelfeld. Das gesamte Sortiment von Absolute richtet sich an erfahrene Eigner mit hohen Qualitäts- und Komfortansprüchen. Neben dem deutlich modernisierten Design ist das bei der Neuvorstellung an vielen praktischen Lösungen erkennbar. Die Gangborde sind nun teilweise überdacht und bieten sehr guten Schutz. Am auffälligsten an der neuen Silhouette sind aber die großen Fenster­flächen, denn die sind insbesondere im Bereich des Unterdecks im Vergleich zur Vorgängerin enorm gewachsen. Die Designer haben hier den allgemeinen Trend zu mehr Tageslicht in den Innenräumen einfließen lassen. Das dürfte bei der Kundschaft gut ankommen. Der Preis für den Spaß auf dem Wasser beginnt bei der 60 Fly bei 1 689 800 €.

Noch mehr Informationen? Den Test der Absolute 60 Fly finden Sie mit weiteren Bildern und ausführlichen Bewertungen in BOOTE-Ausgabe 10/2021 seit dem 15.09.2021 am Kiosk oder online im Delius Klasing-Shop.

Wir starten den Rundgang auf der 2,30 m langen und über die volle Breite gehenden Badeplattform. An der achterlichen Bordwand befindet sich kaum sichtbar der Eingang zu der abgetrennten, wahlweise erhältlichen Crewkabine mit zwei Kojen und komplettem Sanitärbereich. Über ein Schott ist der Maschinenraum direkt zugänglich. Treppen an beiden Seiten führen zum sehr großen Cockpit. Neu ist hier die Flexibilität bei der Bestückung. Das Mobiliar kann nach Eignerwunsch zusammengestellt werden und ist nicht fest montiert. Ausrollbarer Sichtschutz bietet bei Bedarf Priv­at­sphäre. Ein dritter Steuerstand im Cockpit für An- und Ablegemanöver ist als Option verfügbar. Weiter geht es über die 36 cm breiten Gangborde zum Bug. Hier ist eine sehr komfortable Sitz-Liege-Kombination installiert, die auch mit einem Tisch bestückt werden kann. Nächstes Ziel ist die Flybridge, die über die breite Treppe vom Cockpit aus zugänglich ist.

Seite 1 / 2
Dieter Wanke am 20.09.2021
    Anzeige
  • Branchen News
    Anzeige
  • Das könnte Sie auch interessieren