Fountaine Pajot MY 44 Fountaine Pajot MY 44

Test: Fountaine Pajot MY 44

Doppelt fährt schneller - Teil 3

Peter Lässig am 05.12.2018

Während wir bei der MY 37 keinen Fixpunkt ausmachen konnten, wo man in schneller Gleitfahrt ökonomisch unterwegs ist, gibt es ihn bei der MY 44. Nach Auswertung unserer Messwerte liegt er bei 2600 U/min und einem Tempo von 15 kn. Da kommt man etwa 350 sm weit, und bei Vollgas heißt es, sich nach circa 250 sm nach einer Bunkerstation umzuschauen, damit die Reserven nicht angegriffen werden. Dagegen ist nichts einzuwenden, die Reichweiten stimmen.

Beim Rauwassertest verfolgen wir eine Mallorca-Autofähre und durchfahren deren Hecksee in allen Richtungen. Das Ergebnis: in jeder Hinsicht stabil, soweit trocken und stets sicher. Laufen unter dem Testboot Wellen quer darunter hinweg, rollt es dank der zwei Rümpfe sozusagen mit Anschlag.

Wenn es auf der MY 44 eines nicht gibt, dann sind das Platz- oder Stauraumprobleme, weder in den Motorräumen noch auf oder unter Deck. Der gesamte Backbordrumpf ist alleine dem Eigner vorbehalten und im Rumpf gegenüber bieten zwei Kabinen Schlafplätze für Vier. Eine vierte Kabine ist vor dem Salon angesiedelt und entweder Crew oder weiteren Gästen vorbehalten.

Dass es auf dem Boot auch nicht an Bädern mit allem drum und dran mangelt, versteht sich von selbst. Dank der Bauweise kommen auch weder Salon noch die Flybridge zu kurz. Außen bieten breite Seitendecks, ein ausladendes Vorschiff sowie ein nicht minder großes Cockpit Platz für insgesamt 30 Personen  für Binnenreviere. Auf See (CE-Kategorie B) erlaubt die Werft bis 16 Personen. Peter Lässig

Dieser Test erschien in BOOTE-Ausgabe 11/2017

Seite 3 / 3
Peter Lässig am 05.12.2018