Invictus 190 FX Invictus 190 FX

Test: Invictus 190 FX

Ton in Ton

Heyden, Franziska am 24.01.2018

Die Werft legt sehr viel Wert auf Wiedererkennungsmerkmale. Inneneinrichtung, Rumpf und Motor sind farblich aufeinander abgestimmt

Nicht nur die Inneneinrichtung ist auf unserem Testboot mit der Rumpffarbe abgestimmt, sondern ebenfalls der Motor. Früher hätte es diesen Außenborder von Mercury nur in schwarz gegeben. Die Farbgestaltung von Mercury-/MerCruiser-Motoren geht sogar soweit, dass man bei der Marke von den „Schwarzen“ spricht.

Die Designfreudigkeit der Werften hat jedoch auch die Außenborderhersteller dazu bewogen, ihre Motoren teilweise in anderen Farben zu liefern oder sie lackieren zu lassen. Bei unserem Boot bekam der Mercury ein weißes Outfit und an der Motorhaube noch den Schriftzug „Invictus“. Das nennt man Markenpflege.

Fotostrecke: Invictus 190 FX

Eine Besonderheit besitzt unser Testmotor noch: Er ist mit einem sogenannten CT-Getriebe (CT = Command Thrust) ausgerüstet. Es ist größer, hat eine Übersetzung von 2,38 : 1 und kann deshalb mit Schubpropellern ausgerüstet werden. Sie sorgen besonders bei schweren Booten für die nötige Beschleunigung, um das Boot zügig in Gleitfahrt zu bringen.

Weiteres Plus: Wasserskiläufer und Wakeboarder lassen sich leichter aus dem Wasser ziehen und müssen nicht so lange im kraftaufwendigen "Startmodus" verbringen. Um es vorweg zu nehmen, die Heckwelle ist in Gleitfahrt nicht besonders hoch und steil, wie die Wakeboarder es mögen und auch nicht übermäßig flach, wie bei einem echten Wasserskiboot. Aber für die Freizeitläufer durchaus akzeptabel. Beim Start aus dem Stand sollte der Powertrimm auf "down" stehen, damit der Propeller ordentlich Gripp hat und die Bootsnase möglichst weit unten bleibt.

Den vollständigen Test lesen Sie in der Februar-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 17. Januar im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher.

Heyden, Franziska am 24.01.2018