Jeanneau Cap Camarat 6.5 CC Serie 3 Jeanneau Cap Camarat 6.5 CC Serie 3

Test: Jeanneau Cap Camarat 6.5 CC Serie 3

Zeit für Neues

Peter Lässig am 10.06.2019

Die Franzosen haben sich diesmal dafür entschieden neue Wege zu beschreiten bei der Rumpfkonstruktion. Dem Fahrspaß tut dies keinen Abbruch.

Jeanneau präsentiert eine frische Generation Cap Camarat mit Center Console. Unser Testboot, die 6.5 CC, hat in Länge und Breite zugelegt und ist nach Werftangaben nur 20 kg schwerer.

Die Raumaufteilung ist geblieben: Vorn lassen sich die Sitzbänke zur Liege umbauen, in der Mitte Console mit Steuerstand und Zugang nach unten, achtern Sitzbank und Badeplattformen rechts und links vom Außenborder.

Neu ist auch, dass mehr Personen an Bord dürfen (CE C: 8; CE D: 9), und sichtbar dazugekommen ist eine klappbare Sitzbank in der Cockpitseitenwand. Für Trailerkapitäne empfiehlt sich ein Hänger mit wenigstens 1400 kg Zuladung und ein Zugfahrzeug, das 1,8 t auf den Haken nehmen darf.


Hinsichtlich der Verarbeitung besticht die Rumpfschale. Sie wird zwischen einer Innen- und Außenform hergestellt und ist außen und innen glatt.

Deckschale mit Console und Cockpitboden werden herkömmlich in einer Negativform gefertigt. Soweit sichtbar sind Trennwände zwischen Cockpitboden und Rumpf dauerelastisch, aber fest verklebt. Man findet allerdings nicht behandelte Kunststoffschnittkanten im Eingangsbereich der Center Console und Ausschnitt vom Cockpit-Bodenstaufach.

Es gibt Leerrohre, in denen Schläuche und Kabel geführt werden und mit Kantenschutz versehene Schottwand-Durchbrüche. "Nichts dazu gelernt", heißt es für den Kraftstoffvorfilter, der so am Tank eingebaut ist, dass man weder vernünftig das Schauglas einsehen kann noch ohne Probleme den Filter wechseln.

Sonst gibt es bei technischen und elektrischen Installationen sowie bei der soliden Befestigung des 150-PS-Yamahas nichts auszusetzen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Juli-Ausgabe von BOOTE. Ab dem 19.Juni.2019 hier erhältlich

Peter Lässig am 10.06.2019