Jeanneau Leader 30 OB Jeanneau Leader 30 OB

Test: Jeanneau Leader 30 OB

Wer wagt, gewinnt

Peter Lässig am 16.09.2019

Jeanneau Leader 30 OB: Nach dem Motto „Ein bisserl mehr geht immer noch“. Aus einem sportlichen Boot wurde ein noch sportlicheres, ohne dabei die Sicherheit aus den Augen zu verlieren.

Den Mutigen gehört die Welt. Oder man folgt dem Trend der Zeit und baut nicht einfach ein neues Boot, sondern nimmt, was da ist, und macht das Beste daraus. In dem Fall ist es die Leader 30, die mir schon 2017 (BOOTE 3/2017) bewiesen hat, was sie draufhat, und darum nicht zu Unrecht mit dem Titel "Alle Achtung" bedacht wurde.

Jeanneau Leader 30 OB

Im Fazit lobte ich sie als eine "fast eierlegende Wollmilchsau" mit durchweg positiven Attributen, was Platzangebot und Fahreigenschaften angeht. Und genau dieses Boot hat man nun auf Neudeutsch "gepimpt" oder, umgangssprachlich, aufgemotzt.

Wie? Diesel-Innenborder raus und Z-Antrieb weg, am Heck einen "Kasten" angeschraubt, man sagt auch Bracket dazu, und zwei Außenbordmotoren drangehängt, die zusammen 400 PS in das Wasser schrauben, fertig.

Nur, so einfach ist das nicht, denn dadurch wurde aus der alten Leader 30 wahrlich eine, wie mir scheint, unerwartet neue. Hydrodynamik lässt nicht so einfach alles mit sich machen.

Allein schon der Gewichtsunterschied und damit der veränderte Massenschwerpunkt und der Umstand, dass sich das Gewicht nun ganz weit hinten befindet, haben die Balance verändert. Dazu kommt, dass sich nun der Ansteuerungspunkt ein ganzes Stück hinter dem Boot befindet und es so ganz anders angeschoben wird.

Nicht selten wird da aus einem vormals lammfrommen Boot ein zickiger, unberechenbarer Mustang, den man zähmen muss. Es braucht dann einen "Booteflüsterer" und Learning by Doing,... 

Den vollständigen Artikel  lesen Sie in der neuen Ausgabe von BOOTE. Ab dem 18.09.2019 hier erhältlich

Peter Lässig am 16.09.2019