Jeanneau Prestige 460 Fly Jeanneau Prestige 460 Fly

Test: Jeanneau Prestige 460 Fly

Neue Wege

Peter Lässig am 20.02.2018

Stilbruch: Die Prestige 460 Fly ist bemerkenswert, da sie einen Bruch mit dem bei Prestige üblichen Grundriss darstellt

Wo bislang die Eignerkabine über einen eigenen und separaten Zugang aus dem Salon betreten wurde, kehrt die Werft nun bei der 460 zum Konventionellen zurück. Der gesamte Wohntrakt verfügt über einen gemeinsamen Zugang: den Niedergang vorn, neben dem Fahrstand.

Und das ist eine der Änderungen gegenüber dem Vorgängerboot Prestige 450 Fly, das wir in der Oktober-Ausgabe 2013 mit dem Titel "Eigene Wege" vorstellten.

Fotostrecke: Prestige 460 Fly

Mit diesem Konzept schert Prestige komplett aus der Linie aus, da die kleinere und die größeren Versionen allesamt über den Zugang zur Eignerkabine aus dem Salon verfügen. Der Grund? Offensichtlich verhinderte das Konzept des separaten Salon-Zugangs eine Crewkabine, die man nun bei der 460 Fly an Stelle des großen Stauraums auf der 450 Fly vorfindet.

Statt auf die große Klappe am Heck, blickt man nun auf ein Fenster. Der Zugang, man steigt von oben ein, versteckt sich unter dem Sitzkissen der Cockpitsitzbank an Backbord.

Geblieben ist aber nach wie vor der Anspruch, das Boot weiterhin mit nur zwei Kabinen zu bauen, da die Erfahrungen und Verkaufszahlen der Vorgängermodelle dies bestätigt haben. Das Zweikabinen-Konzept macht nach wie vor Sinn und kommt insgesamt dem Raumkomfort unter Deck zugute, der in der Bootsklasse schon hervorsticht und auch mehr Stauraum generiert.

Den vollständigen Test lesen Sie in der März-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 21. Februar 2018 im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher. Außerdem haben wir für Sie getestet: ABIM-Classic 124, Bayliner VR5 Cuddy, Sea Ray SDX 250 und Psea 40. 

März 2018

Peter Lässig am 20.02.2018