OceanBay MM-500 Classic OceanBay MM-500 Classic

Test: OceanBay MM-500 Classic

Los geht’s

Ralf Marquard am 19.04.2018

Mit einem serienmäßigen Trailer bietet die OceanBay MM-500 Classic gute Startmöglichkeiten für kleine Ausflüge

Zwei Kunststoffboote vom Zubehörhändler A. W. Niemeyer (AWN) haben wir bereits in BOOTE 8/2017 und 11/2017 getestet. Nun steht das letzte Boot dieser Serie auf dem Prüfstand. Die OceanBay MM-500 hat ein klassisches Aussehen, besonders auffällig sind dabei die geklinkerte Struktur des Rumpfs, die dicke Wieling als Scheuerleiste und der vordere Teil des Verdecks, die sogenannte Sprayhood.

Mit der Klönecke im Bug und der Sitzbank achtern mit Konsolenfahrstand davor vervollständigt sich das Bild einer Sloep. Diese Bezeichnung stammt aus dem Niederländischen. Früher handelte es sich dabei um Arbeitsboote, nach und nach wurden sie jedoch immer mehr zu "Ausflugsdampfern" für gemütliche Touren ins Café oder Restaurant.

Kräf­tige Motoren und die Anpassung des Rumpfs lassen die Boote mittlerweile auch als Gleiter fahren und bringen die Fahrgemeinschaft flott voran. Zu Beginn bauten die Werften überwiegend Dieselmotoren ein, mit der Zeit brachten sich jedoch auch hier die Außenborder immer mehr in ­Stellung.

Klar, die einfache Montage, eine Riesenauswahl an Modellen und natürlich auch der geringere Preis sind gute Argumente dafür. Besonders dann, wenn es sich um ein kleines Boot wie unsere Test-OceanBay handelt.

OceanBay MM-500 Classic

An ihren Spiegel dürfen maximal 50 PS, bei uns installierte AWN die Hausmarke Ocean Craft. Die kräftigste Ausführung, ein 25-PS-Motor, musste herhalten, darüber hinaus werden Motoren von Mercury angeboten. Unsere Messfahrten führten wir mit zwei Personen plus vollem Tank und Messgeräten sowie dem serienmäßigen Zubehör durch.

Da kommen schnell an die 250 kg Ballast zusammen, die der 25er samt Boot in Schwung bringen muss. Dass er hier zum Teil Schwerstarbeit erledigt, sieht man sofort an der Testtabelle, denn bei Vollgas (17,1 kn) erreicht das Gespann seine wirtschaftlichste Gleitfahrt; das ist normalerweise eher mit geringerer Drehzahl der Fall. Richtig gute Gleitfahrt beginnt allgemein auch erst bei etwa 18 kn, was unser Testboot ja nur bei Vollgas erreicht.

Den vollständigen Test lesen Sie in der Mai-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 17. April 2018 im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher.

Ralf Marquard am 19.04.2018