Öchsner 20 Yachtline Öchsner 20 Yachtline

Test: Öchsner 20 Yachtline

Gute Reise!

Ralf Marquard am 22.02.2019

Mit der nur knapp sechs Meter langen 20 Yachtline stellt Öchsner ein kompaktes Kajütboot vor, auf dem trotzdem zwei Personen Urlaub machen können

Bevor man sich für den Kauf eines neuen Bootes entscheidet, stellt sich immer erst die Frage: "Wie lang soll mein Boot überhaupt sein, und was möchte ich damit machen?" Wer es trailern will, muss sich außerdem mit dem Bootsgewicht plus Trailer auseinandersetzen. Ohne aufwendiges Bremssystem ist hier das Maß aller Dinge 3,5 t. Für den normalen Mittelklasse-Pkw ist das allerdings zu viel, denn hier liegen die möglichen Anhängelasten zwischen etwa 1500 und 2000 kg. Genau in diese Kategorie passt unser Testboot, die Öchsner 20 Yachtline.

Laut Hersteller kommt man mit kleinster Motorisierung, wenig Ausrüstung und Trailer auf ein Gesamtgewicht ab 1400 kg. Diese Zuglast schafft sogar noch die automobile Kompaktklasse wie der VW Golf.

Die Kabine mit Doppelkoje und separatem Toilettenraum stehen im Fokus der Ausstattung, denn sie bieten den Komfort, den man zum Übernachten mit zwei erwachsenen Personen zu schätzen weiß. Außerdem bringen sie die wirkliche Freiheit auf dem Wasser mit sich: Längere Touren oder Übernachtungen in Ankerbuchten sind kein Problem mehr. Die nötige Liegefläche (etwa 1,78 x 1,95 m) ergibt sich nach dem schnellen Umbau einer fest gepolsterten Sitzbank. Die Polsterbezüge sind aus typisch glattem Kunstleder, das keine Feuchtigkeit nach unten entweichen lässt. Optional empfiehlt die Werft dünne atmungsaktive Spezialauflagen, die man gegen Aufpreis bekommt.

In den Kabinenbereich gelangt man über einen Niedergang mit Schiebetür (mit Arretierung) und Stufe. An Steuerbord befindet sich der bereits erwähnte Toilettenraum und gegenüber steht ein Schränkchen mit Spüle zum Händewaschen, Zähneputzen oder, um auch mal das Geschirr abzuspülen. In den Stauraum unter der Spüle passt ein Kompressorkühlschrank; ansonsten wäre ein Kühlbox möglich, beide kosten jeweils Aufpreis. Gelüftet wird der Unterdeckbereich mit zwei Bullaugen und Fluchtluk. Im Cockpit sitzt die Fahrgemeinschaft auf einer U-Bank, die sich selbstverständlich zur Sonnenliege wandeln lässt.

Den vollständigen Test lesen Sie in der März-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 20.02.19 am Kiosk gibt – für Abonnenten natürlich schon eher. 

Ralf Marquard am 22.02.2019