Osprey Vipermax Leisure 8.0 Osprey Vipermax Leisure 8.0

Test: Osprey Vipermax Leisure 8.0

Ausgefeilt

Peter Lässig am 14.08.2018

Die einen bezeichnen sie als Dreikantfeile mit Schlauch außenrum, für uns ist sie ein durchdachtes Boot mit spannender Technik und hohem Spaßfaktor

Das Brugge Marine Center, kurz BMC, in Belgien ist einer der Anlaufpunkte, wenn es um "heiße RIBs" geht. Eigentlich handelt es sich hier um RHIBs (Rigid-Hulled Inflatable Boats): Festrumpfboote mit Schlauchkörper und jeder Menge Power am Heck. Die Auswahl bei BMC ist so groß, dass einem schwindelig werden kann.

Wir fahren eine Osprey VM Leisure 8.0 mit einem Yamaha F 300 Black Edition. Der hängt auf einem elektrischen Lift am Heck, dessen Funktion das Heben und Senken des Motors wäre, zu unserem Leidwesen aber ausgeschaltet und auch nicht zu aktivieren ist.

Fotostrecke: Osprey Vipermax Leisure 8.0

Denn hebt man den Motor mithilfe eines Lifts während der Fahrt an, befindet sich weniger vom Unterwasserteil im Wasser, was den Widerstand verringert und somit automatisch die Geschwindigkeit erhöht.

Dadurch, dass unser Testmotor am Lift befestigt ist und nicht am Spiegel, befindet er sich etwa 15 cm weiter hinten und kann somit etwas höher hängen, ohne dass der Propeller in Gleitfahrt schon bei kleinsten Lenkeinschlägen Luft zieht.

Am Testboot sehen wir die Kavitationsplatte knapp zwei Finger über dem Kiel schweben. Oder anders gesagt: Alles ist auf Tempo getrimmt. Das ist auch der Grund, weshalb das Boot in engen und schnell gefahrenen Kurven sowie bei den 180°-Wenden auf dem „Hintern" einfach nur herumrutscht, während der Propeller ins Leere greift. Für die Insassen ist das ein sicheres Fahrmanöver, da sie Kurvenfliehkräften nur wenig ausgesetzt sind.

Den vollständigen Test lesen Sie in der September-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 15.08.18 am Kiosk gibt – für Abonnenten natürlich schon eher. Oder Sie laden sich das PDF zum Test weiter unten herunter. 

Peter Lässig am 14.08.2018