Viper V 323 S Viper V 323 S

Test: Viper V 323 S

Schlangenlinie - Teil 3

Peter Lässig am 05.02.2019

Technik und Sicherheit

Per Knopfdruck an der Cockpitpantry öffnet sich der Motorraumdeckel mit klappbarer Hecksonnenliege und großem Stauraum darunter. "Auf die Knie" und besser rückwärts heißt es dann, wer in den Motorraum will. Jede Menge Platz und Bewegungsfreiheit erleichtern darin Kontrollen und Service. Man blickt auf reichlich Dämmmaterial und ordentlich befestigte Kabel und Schläuche sowie auf Batterien in stabilen Kunststoffboxen.

Lob: separate Kraftstoffvorfilter. Tadel: ohne Wasseralarm. Gut: Magnetventile regeln den Kraftstofffluss und eine automatische Feuerlöschanlage, die im Brandfall löscht. Die Batteriehauptschalter betätigt man am Heckeingang hinter einer abschließbaren Abdeckung in der Cockpitseitenwand und Sicherungsautomaten im Elektrikpaneel im Salon.

Gute und sichere Fahreigenschaften sowie ordentlich dimensionierte Seitendecks mit eigenen Aufgängen am Heck punkten. Ist allerdings das Verdeck aufgebaut, fehlt dort Halt, den die Heckreling, Haltegriffe am Geräteträger und eine stabile Reling ansonsten bieten. Die Tür am Heckeingang ist uns zu niedrig, dafür gefallen die Handlenzpumpe und das außenbords lenzende Cockpit.

Kritik gilt der Badeleiter für ihre Handhabung – mit Klappdeckel versehen und vom Wasser aus umständlich zu bedienen. Zwar ist ein Haltegriff vorhanden, nur, wenn man sich daran festhält, bewegen sich Deckel und Griff, und der Halt geht flöten. Darum nur "ausreichend".

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Peter Lässig am 05.02.2019