Viper V 323 S Viper V 323 S

Test: Viper V 323 S

Schlangenlinie

Peter Lässig am 15.01.2018

Von der Schlange weiß man, dass sie giftig ist. Wie viel Biss dieses Exemplar wirklich hat, zeigt sich im Test

Fotostrecke: Viper V 323 S

Dass man in Budenheim bei Mainz von der Firma Europe Marine feine Motorboote bekommt, die in Deutschland hergestellt und im eigenen Haus komplettiert werden, hat sich herumgesprochen. Viper heißen die Produkte. Die Modell-Auswahl beschränkt sich zurzeit auf sieben aus der V- und auf zwei aus der Toxxic-Serie. Darunter auch unser Testboot V 323 in der Version HD mit oder als S ohne Hardtop.

Wir fahren die Version S, was für Sport steht. Damit es auch sportlich vorangeht, kann man eine V 323 entweder mit einem oder zwei Diesel- oder Benzinmotoren mit Z-Antrieb ordern und zwischen Leistungen von 260 bis 700 PS wählen. Wir fahren zwei V6-Kraftwerke mit je 250 PS und 4,5 Liter Hubraum samt Abgasreinigung, sprich Katalysatoren von MerCruiser unter Deck plus Alpha-One-Z-Antriebe.

Hinsichtlich der gesamten Verarbeitung rangiert unser Testboot auf Topniveau. "Herz, was willst du mehr" gibt es außen das hochwertige Gelcoat gegen Aufpreis in allen RAL-Farbtönen oder Metallic-Lack. Polsterteile wie Schaumstoffkerne oder Bezüge schneiden computergesteuerte Maschinen, und kundige Hände fügen es zusammen. Beim Holzausbau spürt und sieht man, dass Schreiner und Tischler mit Herz und Verstand dabei waren.

Fahren und Manövrieren

Mit entgegengesetzt eingekuppelten Getrieben lässt sich die V 323 S nahezu auf der Stelle drehen und mit beiden Schalthebeln auf "Voraus" oder "Zurück" durchmisst ein Wendekreis etwa zwei Bootslängen. Auch das Umsteuern von einer Seite zur anderen gelingt jeweils direkt. Das begünstigt Manövrieren in langsamer Fahrt. Das serienmäßige Bugstrahlruder braucht man nur bei widrigen Wind- oder Strömungsverhältnissen. Motoren und Getriebe werden über eine mechanische Schaltbox bedient, daher muss man für den Synchronlauf beider Motoren mit niedrigen Drehzahlen mit den Schalthebeln etwas friemeln.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der Januar-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 13. Dezember im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher.

Peter Lässig am 15.01.2018