Solaris Power 48 Open Solaris Power 48 Open

Test: Weekender

Solaris Power 48 Open

Dieter Wanke am 16.02.2021

Elegant und sanft: Klassische Linienführung mit modernen Aspekten trifft bei der Italienerin auf Fahreigenschaften, die an die weichen Bewegungen einer Sänfte erinnern

Die italienische Solaris-Werft gehört seit den 1970er-Jahren zu den Edelproduzenten hochkarätiger Segelyachten bis 110 Fuß. 2008 kamen Motor­yachten dazu, die in der Solaris-Power-Linie vermarktet werden. Seit 2018 verfügt der rasant gewachsene Betrieb in Aquileia nahe der Lagune von Grado am nörd­lichen Zipfel der Adria über 6000 Qua­dratmeter Hallenfläche für die Produk­tion. Unsere Testkandidatin Solaris Power 48 Open war Siegerin des "European Powerboat of the Year 2020" in der Klasse "Motoryachten bis 20 Meter". Damit ist sie zurzeit das Einstiegsmodell der Werft, wobei eine kleinere Schwester in Form der 44 Open bereits ange­kündigt ist. Aktuelles Flaggschiff der bald acht Modelle umfassenden Power-Linie ist die 70 Flybridge.

Bei der Gestaltung orientiert man sich an Klassikern. Die legendären amerikanischen Hummerboote dienen als Vorbild, allerdings in moderner Interpretation.

Noch mehr Informationen? Den Test der Solaris Power 48 Open mit technischen Daten und weiteren Bildern finden Sie in BOOTE-Ausgabe 03/2021 ab dem 17.02.2021 am Kiosk oder online im Delius Klasing-Shop.

Bereits vom Steg aus wirkt die 48 Open mit ihrem großzügig ausgelegten Walk­around-Konzept sehr einladend. Sie ist das erste Boot der Werft mit diesem Konzept, das als Basis einer neuen Generation dienen soll. Auf der großen Badeplattform angekommen, fällt zunächst die schnittig verkleidete Tender­garage ins Auge. Daneben führen beid­seitig großzügige Treppen an der 2,25 m x 1,62 m großen Liegefläche vorbei ins Cockpit. Der Teakbelag im Testboot steht auf der langen Optionsliste, die keine Wünsche offenlässt. Es schließt eine Sitzgruppe mit zwei 2,50 m breiten Polster­sofas und Klapptisch an. Zur Erweiterung der Fläche lassen sich auf Wunsch beide Bordwände herunterklappen, was den Platz dann fast grenzenlos erscheinen lässt.

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Dieter Wanke am 16.02.2021
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