XO 250 XO 250

Test: XO 250

Das etwas andere Boot aus Finnland

Ralf Marquard am 26.05.2016

Die XO 250 läuft mit Evinrudes Etec G2 300 zur Höchstform auf. Wir fuhren das Designerstück auf dem Bodensee.

Alurumpf ist Trumpf: XO Yachts hat sich in den letzten Jahren zu einer der führenden Werften im Alubootsbau entwickelt. Ihre Boote bestehen nicht nur aus speziellem Marine-Aluminium, sondern zum Teil aus GFK.

Fahrer- und Beifahrsitz haben feste Polster und bieten guten Seitenhalt

Letzteres sorgt für ein angenehmeres Bordleben, denn besonders die weiblichen Crewmitglieder empfinden den Alulook, auch wenn das Metall lackiert ist, zu kühl und distanziert. Das Innenleben unseres Testbootes, der XO 250, besteht dafür aus Kunst- stoff und die Decksbeläge aus Esthec Teak

Fotostrecke: XO 250

An den Spiegel der XO dürfen Außenborder bis maximal 300 PS. Exakt mit dieser Leistung rüstetet der Importeur unser Testboot aus. Ein Evinrude der neuesten Generation (Evinrude Etec G2 300) bringt den Rumpf auf Trab. Der Zweitakter  beschleunigt das Boot in etwa vier Sekunden vom Stand aus in Gleitfahrt und mit weiteren 14 Sekunden bis auf Höchstgeschwindigkeit mit gut 45 kn.

 Die XO 250 ist mit Evinrudes 300-PS-Außenborder agil unterwegs

Wer in der Übergangsphase die Automatik von Mente Marine (steuert automatisch die Trimmklappen) benutzt, hat nur für einen kurzen Augenblick den Bug im Sichtfeld. Stellt man die Automatik ab, hat der Fahrer den Bug etwas länger – aber immer noch akzeptabel – im Sichtbereich.

In schneller Fahrt benötigt man die serienmäßigen Trimmklappen nicht, sondern bringt die XO 250 mit dem Powertrimm (maximal 30 %) in die optimale Lage.

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Ralf Marquard am 26.05.2016
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