Zee 21 Zee 21

Test: Zee 21

Gekonnte Mischung

Dieter Wanke am 08.08.2019

ZEE 21 exklusiv: Wellenantriebe wie bei diesem Neuling findet man in offenen Spaßbooten kaum. Selbst von den Heckwellen mancher Frachter lässt sich das Boot bei unserem Test nicht beeindrucken.

Zee Marine ist in jeder Hinsicht eine ungewöhnliche Bootsmanufaktur. Der Kopf dahinter, Salim Zeenni, ist ein vielseitiger Unternehmer aus Bsarma, 80 km nördlich von Beirut im Libanon. Die Schwerpunkte seiner Aktivitäten sind Produkte der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie mit Exporten nach Europa und den USA.

Die Idee zum Bootsbau kam vor sechs Jahren durch Sohn Pierre, der von einer Yacht träumte. Dazu wurde Know-how in Italien, Norwegen und den Niederlanden eingekauft und eine Produktionsstätte bei Byblos errichtet.

Erste Entwicklung war die ZEE 44. Nach positiver Resonanz entschloss sich der Unternehmer, gemeinsam mit dem Niederländer Peter Essenberg eine kleine Palette neuer Boote aufzulegen. So sind die 21er und die 26er hinzugekommen.

Mit Ausnahme des Flaggschiffs werden alle Modelle mit Innenbordern (95 Prozent Diesel) und Wellenantrieben, auf Wunsch aber auch mit Elektroantrieben oder Außenbordern, angeboten. Laut Werft verlassen jährlich rund 40 Einheiten die Hallen.

Da in Handarbeit produziert wird, können Kundenwünsche individuell umgesetzt werden. Von der Bestellung bis zur Lieferung sollen nur drei Monate vergehen.

Zee 21

Die Exklusivvertretung für Europa hat der Importeur Rheinport GmbH aus Wiesbaden übernommen, der seit zwei Jahren auch an der Weiterentwicklung der Boote beteiligt ist. Eigentümer und Geschäftsführer ist der Unternehmer Christian Kirk, der vom Bootsbau-Urgestein Rolf Gersch mit umfangreichem Fachwissen unterstützt wird.
Für einen Bowrider basiert die ZEE 21 auf einem ungewöhnlichen Konzept...

Den vollständigen Artikel  finden Sie in der September-Ausgabe von BOOTE. Ab dem 14.8.19  hier erhältlich.

Dieter Wanke am 08.08.2019