Viper V263 Viper V263

Viper V263

Passt Genau

Ralf Marquard, Julian Fietze am 24.06.2020

Die Viper V 263 erweitert das Daycruiser-Programm der Reihe nach oben und setzt auf ein großes Cockpit sowie eine helle Kabine

Mit der neuen Viper V 263 hat Europe Marine bei den Daycruisern einen Schritt nach oben gemacht und außerdem die Lücke zwischen der V243 und der großen Schwester V 323 weiter geschlossen. Wichtig war dem Bootsbauer aus Budenheim dabei, dass seine Neue noch gut trailerbar bleibt. Für unser Testboot heißt das 2250 kg (mit kleinstem Motor) plus Trailer etwa 3000 kg Gesamtmasse. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, ordert einen 3500-kg-Trailer und kann dann auch noch ordentlich Zubehör bestellen und ohne schlechtes Gewissen Sprit im Tank haben.

Ein Garant dafür, dass das Boot auch nicht viel schwerer wird als angegeben, ist die Produktion in einem werfteigenen Schweriner Kunststoffwerk.

Die Gewichtsunterschiede von Boot zu Boot sollen nur wenige Kilogramm betragen. Das ist top! Gleiches Urteil bekommt der Rest der Verarbeitung wie Metall-, Polsterarbeiten und die Installationen. Diese Endfertigung findet in den Werkshallen von Europe Marine in Budenheim statt. Wir fuhren mit Baunummer eins.

Unser Testrevier war der vor der Haustür liegende Rhein. Hier kann man auch gleich checken, wie gut ein Boot die Wellen nimmt, denn was die Berufsschifffahrt dort teilweise am Kabbelwasser erzeugt, ist schon eine harte Nummer. Eine Disziplin, mit der der Stufenrumpf unserer V 263 gut zurechtkommt. Mit etwa 30 kn überspringt das Boot das Heckwasser von Binnenschiffen weich und trocken, auch in Kurven hält der Rumpf gut seine Spur.

Fährt man diese Manöver sehr schnell und eng, muss man sich ordentlich festhalten, denn der Rumpf geht echt sportlich rum, und ganz zum Schluss neigt er zur Wippbewegung.

Slalomfahrt verläuft mit getrimmten Antrieb eine Nummer weicher als mit Antrieb down. Beim Verreißen der Lenkung setzt das Heck spürbar, aber für den Speed von über 45 kn noch immer beachtlich weich ein. Und was macht die Steuerung bei allen Manövern? Sie lässt sich leichtgängig und exakt am höhenverstellbaren Sportlenkrad bedienen.

Dass auch Wakeboarder und Co den richtigen Platz hinter dem Boot finden, zeigt die schnelle Beschleunigungsphase (etwa 2 sek) mit dem installierten V8-Benzin-Motor. Der Bug zeigt sich dabei dem sitzenden Fahrer nur mal kurz im Sichtfeld. Die Höhe der Heckwelle ist für Wasserskiläufer, Tubefahrer und Wakeboarder ein guter Kompromiss ( ... )

Den vollständigen Test der Viper V 263 lesen Sie in der Juli-Ausgabe von BOOTE. Ab dem 17.6.2020 hier erhältlich!

Ralf Marquard, Julian Fietze am 24.06.2020