Larson FX 1750 SC Larson FX 1750 SC
Neue Boote

Larson FX 1750 TL / FX 1750 SC

Christian Tiedt am 04.04.2012

Der US-Hersteller Larson ergänzt seine FX-Reihe mit Angelbooten um zwei Modelle – die 1750 TL mit Pinnensteuerung und die 1750 SC mit Seitenkonsole.

Larson FX 1750 SC

Die neue Larson FX 1750 SC wird von einer Seitenkonsole gesteuert.

Fotostrecke: Larson FX 1750 TL

Fotostrecke: Larson FX 1750 SC

In der Kleinstadt Little Falls im US-Bundesstaat Minnesota baut produziert Larson die komplette Palette an Sportbooten, die in Amerika einen Markt haben. Dazu gehören Daycruiser und schnelle Kajütboote genauso, wie spezialisierte Boote zum Angeln – kein Wunder; gerade im wildnis- und wasserreichen Norden der USA gehört „fishing“ seit den Hobbys mit besonders hohem Stellenwert.

Die erste FX 1750 – noch mit klassischem Layout als Bowrider mit Windschutzscheibe und Mitteldurchgang – kam offenbar so gut an, dass Larson nun auf Basis ihres 5,97 m langen GFK-Rumpfes gleich zwei neue Modelle anbietet, zum einen als fast komplett leer geräumte TL-Ausführung mit Außenborder und Pinnensteuerung (TL steht für „tiller", also Pinne), zum anderen als SC-Ausführung mit einer Seitenkonsole (mit Fahrstand) an Steuerbord.

Beide Typen zeichnen sich durch ein flaches V und niedriges Freibord aus; ideale Eigenschaften für ein Boot auf vergleichsweise geschützen Binnengewässern, wenn es eine stabile (und falls nötig: schnelle) Plattform zum Angeln abgeben soll. Das Deck im Inneren ist rutschfest beschichtet und bietet kaum Hindernisse, über die man stolpern könnte. Staufächer für Rute, Rolle und Fang sind mit Klappen plan in den Boden integriert. Gutes Detail: Drehbare Polsterstühle können an insgesamt vier verschiedenen Punkten angebracht werden (vier im Heck, einer im leicht erhöhten Bug).

Das Gewicht beider Boote wird mit knapp 730 kg angegeben, die maximale Zuladung mit 770 kg. Sechs Personen sind an Bord zugelassen. Die Motorisierung der Larson FX 1750 TL erfolgt mit Außenbordern bis 90 PS, bei der SC-Variante dürfen es Dank Konsolensteuerung auch 150 PS sein. Die Tankkapazität beträgt 87 l. Am Bug lässt sich – wie bei Angelbooten üblich – ein kleiner Elektro-Trollingmotor anbringen, und auch am Heckspiegel ist Platz für einen zweiten, kleineren Außenborder.

Christian Tiedt am 04.04.2012