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Liegegebühren

Spottbillig oder sauteuer?

Jürgen Straßburger am 17.05.2020

Sechs europäische Top-Reviere im Preischeck. Die teuersten Häfen Europas liegen auf den Balearen. Dass es auch gemäßigt geht, zeigt Port d’Andratx an der Südwestküste von Mallorca

Geht’s um die Liegegebühren, ist das niederländische Wassersport-Eldorado Ijsselmeer/ Markermeer/Randmere zwischen Den Helder, Lemmer und Amsterdam das eindeutig preiswerteste Revier in Europa.

Auf Platz zwei der "Preiswertrangliste" folgen die Häfen an der deutschen Ostseeküste. Rang drei belegt die obere italienische Adria.

Immerhin schon fast dreimal so teuer wie die Niederlande, folgt die französische Riviera auf Platz vier. Um den teuersten "Rang" streiten Kroatien und die Balearen, wobei das spanische Revier in drei von vier Messkategorien "die Nase vorn" hat und somit den fragwürdigen Rang des teuersten Reviers in Europa einnimmt.

Diese saure Gurke gehört in der 8-Meter-Kategorie Kroatien, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Preislisten der beiden teuersten Marinas des Landes, ACI Rovinj und Frapa Dubrovnik, erst bei zwölf bzw. elf Metern beginnen und damit ein 8-Meter-Boot genau so teuer ist wie die 12- bzw. 11-Meter-Kategorie.

Dieses Ergebnis basiert auf der Erfassung und Auswertung der Liegegebühren in sechs europäischen Revieren, die bei deutschen Skippern und Chartergästen hoch im Kurs liegen: die deutsche Ostseeküste von Flensburg bis Rügen, die französische Riviera von Menton bis Marseille, die obere italienische Adria von Albarella bis San Rocco, das niederländische Ijsselmeer mit Markermeer und Randmeren sowie die spanischen Balearen-Inseln Mallorca und Ibiza.
Insgesamt wurden die Preislisten von 135 Marinas und Häfen ausgewertet,...

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Jürgen Straßburger am 17.05.2020