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Das richtige Boot - Teil 2: Sportboote

Christian Tiedt am 13.04.2016

Sportboote

Die nächste Klasse bilden die sogenannten offenen Sportboote. Offen deshalb, weil sie keine Kabine oder abgeschlossenen Räume haben. Diese Boote bieten bei gleichen Außenabmessungen mehr Innenraum als Schlauchboote, da der umlaufende Tragschlauch fehlt. Darüber hinaus verfügen sie über einen fest montierten Fahrstand, an dem Lenkrad sowie Gasgriff und Schaltung ihren Sitz haben.

Je nach Modell bieten offene Sportboote Platz für bis zu sechs Personen (bestimmte Modelle auch mehr), sodass die gesamte Familie am Bootserlebnis teilhaben kann. Im Gegensatz zum Schlauchboot sitzen die Mitfahrer dabei nicht auf dem Schlauch, sondern auf gepolsterten Sitzen oder Bänken. So lassen sich auch längere Touren komfortabel absolvieren.

Ausgerüstet mit Windschutzscheibe und klappbarem Cabrioverdeck, kann man mit diesem Bootstyp auch einen plötzlichen Regenschauer "abwettern", ohne nasse Füße zu bekommen.

Offene Sportboote bestehen überwiegend aus glasfaserverstärktem Kunststoff, dem sogenannten GFK. Dieses Material ist stabil, einfach zu pflegen und macht Boote äußerst langlebig. Eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren ist bei Kunststoffbooten keine Ausnahme. Kombiniert mit einem führerscheinfreien Außenbordmotor, erreichen offene Sportboote, abhängig von Größe und Beladung, Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h. Transportiert werden Boot und Motor auf einem Bootsanhänger, dem sogenannten Trailer.

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Christian Tiedt am 13.04.2016