Die Muskeln spielen lassenFoto: Seven Marine

Motoren Die Muskeln spielen lassen

Christian Tiedt 

27.6.2011, Lesezeit: 2 Minuten

Dieser Außenborder stellt die Konkurrenz in den Schatten: Der 557 von Seven Marine leistet tatsächlich 557 PS. Am besten, man nimmt gleich zwei...

  Strotz vor Kraft: Seven Marine 557.Foto: Seven Marine
Strotz vor Kraft: Seven Marine 557.
  Strotz vor Kraft: Seven Marine 557.Foto: Seven Marine
Strotz vor Kraft: Seven Marine 557.

Dass die Amerikaner auf Außenborder stehen, ist nicht Neues. Schnelle Boote zum Sportfischen haben häufig zwei oder sogar drei Triebwerke am Heck hängen. Leistung zählt, im Kampf mit dem Fisch auf hoher – oder wenn man in der Marina einfach nur gut aussehen möchte.

Auf die Frage, wie man möglichst viel Power am Heckspiegel festbolzen kann, haben die Motorenschmiede von Seven Marine nun ihre eigene Antwort gefunden: den 557. Die Zahl steht tatsächlich für die Pferdestärken, die der eindrucksvolle Big-Block-Outboard auf die Welle bringt. Das sind satte 200 PS mehr als bei Yamahas 350er, dem bisherigen Alpha-Männchen unter den Außenbordern.

Der 557 von Seven Marine baut auf einem 6,8-l-V8er mit Turbolader von GM auf; der Aluminiumblock ist allerdings nicht wie üblich senkrecht eingebaut, sondern thront waagerecht auf dem Schaft. Insgesamt wiegt der Motor 454 kg, drei Schaftlängen werden angeboten (508 mm, 635 mm, 762 mm). Die Farbgebung von Haube und Schaft kann individuell dem Kundenwunsch angepasst werden.

Wem ein 557 nicht reicht, nimmt am besten gleich zwei – so wurde im Frühjahr eine 370 Intrepid Cuddy auf der Miami Boat Show präsentiert. Nach Herstellerangaben hat sich dabei gezeigt, dass der Betrieb des Doppelpacks günstiger kommt und mehr Speed liefert als bei einem 350er-Trio. Die minimale Bootsgröße für einen 557er ist übrigens mit 27 Fuß angegeben.