Einfuhrumsatzsteuer Einfuhrumsatzsteuer
Recht

Mehrwertsteuer: Was Eigner wissen müssen

Jürgen Straßburger am 30.03.2012

Ein heißes Thema, das bei Bootsbesitzern für Unsicherheit sorgt, ist die Mehrwertsteuer. Im aktuellen BOOTE-Heft klären wir alle wichtigen Punkte.

Einfuhrumsatzsteuer

„Zusatzblatt zum Einheitspapier“ als Beleg für bezahlte Einfuhrumsatzsteuer.

Bei der BOOTE-Redaktion gehen monatlich im Durchschnitt zwei bis drei Anfragen zur Mehrwertsteuer ein. Immer wieder geht es dabei im Grundsatz um das gleiche Problem: Ein Gebrauchtboot soll von Privat/an Privat gekauft oder verkauft werden. Das Dilemma: Für das Boot liegt kein Nachweis dafür vor, dass zu irgendeinem Zeitpunkt die in der EU fällige Umsatzsteuer (dies ist der korrekte steuerrechtliche Begriff für Mehrwertsteuer) oder Einfuhr-umsatzsteuer (wird fällig, wenn das Boot aus einem Nicht-EU-Land in die EU eingeführt wird) bezahlt worden ist.

Dies aber schreibt der Fiskus zwingend vor. So heißt es im „Merkblatt über deutsche Zollbestimmungen für Schiffsführer von Wasserfahrzeugen“ der Bundesfinanzdirektion Nord: „Wassersportfahrzeuge, die innerhalb der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und von dort ansässigen Personen genutzt werden sollen, müssen sich im steuerrechtlich freien Verkehr befinden, d.h. die Umsatzsteuer muss für Altfahrzeuge in einem der EU-Mitgliedstaaten entrichtet worden sein. Auf Verlangen der Zollbehörden ist hierüber ein geeigneter Nachweis vorzulegen.“ Hieraus ergeben sich zahlreiche Fragen.

Unser Ratgeber im aktuellen Heft kümmert sich um folgende Punkte:

  • Gilt die Nachweispflicht für alle Altfahrzeuge?
  • Was ist im steuerrechtlichen Sinne ein geeigneter Nachweis?
  • Rettungsanker Verjährung?
  • Ein klassischer Streitfall
  • Das Urteil und seine Begründung
  • Die Konsequenzen
  • Zu guter Letzt: Kroatien
  • Boote aus einem Drittland
  • Auf frischer Tat ertappt...
  • Lieferung und Erwerb von Neufahrzeugen in der EU
Jürgen Straßburger am 30.03.2012