Dockingsysteme Dockingsysteme

Ausrüstung

Zielgenau an den Liegeplatz

Johannes Erdmann am 23.12.2019

Hafenmanöver sind oftmals nicht ganz einfach. Schön, wenn man das Ruder abgeben kann an ein Dockingsystem

Geradeaus fahren ist nicht schwierig. Nicht ohne Grund wird jedoch das Steuer bei Hafenmanövern häufig an den Eigner oder Skipper abgegeben, denn hier sind Können und Konzentration gefragt. Kommen dann auch noch Wind und Strom ins Spiel, gerät manchmal selbst der ins Schwitzen.

Um das Anlegen zumindest im Hei­mat­ha­fen etwas entspannter zu gestalten, sind viele Eigner sehr erfinderisch, ihre Box zu optimieren. Sei es durch das passende Ablängen der Festmacherleinen, die feste stegseitige Montage von Fendern am Bug und an den Seiten – oder gar, indem die Box mit einem System von V-förmigen Fangleinen versehen wird, in die man beim Anlegen nur langsam eindampfen muss, sodass man in gutem Abstand zum Steg zu liegen kommt.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden unzählige Patente angemeldet für Hilfsmittel, die das Anlegen einfacher machen sollen. Doch nichts ist angenehmer, als das Kommando einfach an einen erfahrenen Steuermann abgeben zu können, sobald es brenzlig wird.

In Zeiten der Assistenzsysteme im Flug- und Straßenverkehr und der Erforschung des autonomen Fahrens war es deshalb nur noch eine Frage der Zeit, bis die Marinebranche ein System auf den Markt bringen würde, das die Sorge des Anlegens komplett abnimmt...

Fotostrecke: Dockingsysteme

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Januar-Ausgabe 2020 von BOOTE, die es ab dem 18.12.2019 am Kiosk gibt!

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Johannes Erdmann am 23.12.2019