Lithium Lithium

Bordnetz

Volle Ladung

Leon Schulz am 18.04.2020

Bei der Wahl von Bord-Akkus konkurrieren Blei- und Lithium-Technologie. Worin die Unterschiede der Systeme liegen und was die modernen Energiespeicher für Bootsleute so interessant macht

Seit über 150 Jahren sind Akkus mit Blei-Säure-Technik auf dem Markt. 1854 konnte Wilhelm Sin­steden zum ersten Mal Strom aus Blei und Schwefelsäure produzieren. Später wurde seine Batterie vom Franzosen Gaston Planté weiterentwickelt.

Doch erst 27 Jahre danach schaffte es Henri Tudor, einen massenproduzierbaren Akku zu bauen. Seit damals hat sich – rein prinzi­piell – nicht viel verändert. Mit der Einführung von gelförmig gebundener Säure wurden die Akkus auslaufsicher, schließlich hat Gates Rubber 1972 eine mit Säure getränkte Glasmatte entwickelt – der "Absorbed Glass Mat"-Akkumulator (AGM) war geboren. Er darf tiefer entladen werden, kann große Ströme ab­geben, neigt weniger stark zur Sulfatierung, gibt kein Knallgas ab und läuft nicht aus.

Bis vor Kurzem galten derartige AGM- Akkus als das Nonplusultra in Bezug auf Stromspeicherung – bis die Lithium-Akkus auf den Markt kamen....

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Leon Schulz am 18.04.2020