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Marktübersicht: Zubehör

Klappräder

Michael Rinck, Johannes Erdmann am 23.06.2021

Klapprad mit Rückenwind: Falträder sind immer ein Kompromiss aus Packmaß und Fahrspaß. Der E-Antrieb kann den Fahrkomfort deutlich steigern. Acht neue Falt-Pedelecs im Praxistest

Was das Motorboot an Freiheit auf dem Wasser bietet, das soll das Faltrad an Land ermöglichen, wenn es darum geht, komfortabel die Gegend zu erkunden oder zum nächsten Supermarkt zu gelangen. Dabei sind die Drahtesel für den Bordgebrauch immer ein Kompromiss aus kleinem Packmaß und daraus meist resultierenden dürftigen Fahreigenschaften.

Noch mehr Informationen? Den Zubehör-Vergleichstest für E-Falträder mit technischen Daten, Messergebnissen und weiteren Bildern finden Sie in BOOTE-Ausgabe 07/2021 seit dem 16.06.2021 am Kiosk oder online im Delius Klasing-Shop.

Ein Hauptproblem sind in dem Kontext die kleinen Räder, wodurch man auch im höchsten Gang strampeln muss, um einigermaßen schnell voran­zukommen. Hier soll jetzt der E-Antrieb helfen, der dank kompakter Lithium-Akkus mittlerweile auch bei vielen Falträdern verfügbar ist. Damit steht selbst hügeliges Terrain oder – an der Küste nicht ungewöhnlich – starker Gegenwind der Fahrradtour nicht mehr im Weg. Einziger Nachteil des E-Antriebs: Er macht die Räder, die ja von den Herstellern möglichst platz- und gewichtsparend konzipiert sind, größer und schwerer. Wir haben uns sechs aktuelle E-Falter angeschaut und dazu noch zwei Räder ohne E-Antrieb ins Testfeld aufgenommen.

Sechs Stromer plus zwei

Die sechs Modelle mit E-Antrieb teilen sich auf in eine Gruppe der Kompakten, gebildet von Ahooga Power+, Brompton Electric und dem GermanXia Carbon eFold 9G, sowie eine Gruppe der etwas größeren Modelle GermanXia Light CF 3G, NCM London und das Tern Vectron Q9. Als siebtes Rad wurde das Ahooga Comfort+ von Trankvile geliefert, es ist aber dem Power+ von Voss Spezialrad so ähnlich, dass wir es nicht in die Liste aufgenommen haben. Die Ausstattung unterscheidet sich, aber die guten Fahreigen­schaften sind dieselben. Durch den kleineren Akku ist beim Comfort+ jedoch eine geringere Reichweite zu er­warten, und außerdem waren die Bremsen nicht so hochwertig.

Mit dem Tern BYB P8 ist als Referenz zudem ein neues Modell ohne E-Motor dabei. Das Kwiggle ist der Exot im Testfeld, es ist laut Hersteller das kompakteste Faltrad der Welt und passt von den Abmessungen problemlos ins Handgepäck. Und es wiegt gerade mal zehn Kilogramm.

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Michael Rinck, Johannes Erdmann am 23.06.2021
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