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Ratgeber

Rund ums Verdeck

Thomas Bock am 31.12.2007

In dieser Rubrik erfahren Sie alles über Verdeckbau, Tuche im Test, deren Reinigung, Imprägnierung, der zu verwendenen Pflegemittel und dem Einwintern.

Ein Cabrio-Verdeck schützt zuverlässig vor jedem Wetter. Wer mit dem Gedanken spielt, einen neuen Tuchaufbau für sein Boot anfertigen zu lassen, sollte im Vorwege einige Details beachten. Dann kann aus einem schlichten Verdeck ein funktionelles, optisch ansprechendes Zubehörteil werden.Wer sich für ein Cabrio-Verdeck entscheidet, benötigt zu allererst einen Fachmann für Tuch und Gestänge. Der sollte in der Nähe des Liegeplatzes oder des Winterlagers ansässig sein. Das spart Fahrtkosten, und die während der Herstellungsphase benötigten Aufmaße für den Aufbau lassen sich schneller beschaffen. Wo finden Sie den nächst gelegenen Verdeckbauer? Ganz klar, in Zeiten des world wide web finden Sie die meisten Handwerker dieser Zunft im Internet.

Einfach unter Google unter den Stichworten Verdeckbau, Bootsverdeck oder Cabrio-Verdeck und der gewünschten Region suchen. Menschen ohne Internetzugang schauen ganz klassisch ins Branchenbuch oder besuchen eine der großen und kleinen Bootsmessen. Auch hier bieten viele Verdeckspezialisten ihre Dienste an.

Ist der geeignete Mann gefunden (lassen Sie sich vorher Arbeitsproben im Original oder auf Fotos zeigen), sind die Details zu klären. Die vier wichtigsten Fragen dabei sind:

  • Welcher Tuchstoff?
  • Alu- oder Nirogestänge?
  • Feste oder flexible Scheiben?
  • Preis?

Im Bootsbereich werden für Verdecke zwei Tucharten verwendet: imprägniertes Mischgewebe aus Kunstfasern und Baumwolle. Oder reine Kunstfasergewebe aus Polyester oder Acryl. Die Vorteile des Mischgewebes: Es ist wasserdicht und kann durch den Baumwollanteil noch atmen. Die reinen Kunstfasertuche sind ebenfalls wasserdicht, aber deutlich unempfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen.

Thomas Bock am 31.12.2007