Frischwasserzusätze Frischwasserzusätze

Zubehör: Marktübersicht

Frischwasserzusätze

Johannes Erdmann am 29.06.2021

Frisch aus dem Tank: Damit das Trinkwasser auch über längere Zeit genießbar bleibt, ist es wichtig, der Keimbildung vorzubeugen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten

Nichts ist für uns selbstverständlicher, als den Wasserhahn aufzudrehen, auch an Bord. Schließlich sind die Tanks der meisten Boote gut dimensio­niert – und notfalls besteht in fast jedem Hafen eine Möglichkeit, um direkt am Liegeplatz nachzufüllen. Für die Qualität des in der Pantry gezapften Wassers gibt es auch nichts Besseres als einen steten Durchsatz: immer wieder leeren und neu befüllen. Ist der Wasseraustausch groß, dann können sich kaum Keime bilden.

Wer allerdings sein Boot eher gelegentlich an den Wochenenden nutzt und den Tank nur alle paar Wochen oder gar Monate nachfüllt, der sollte die Qualität des Trinkwassers im Auge behalten. Denn gerade im Sommer, wenn das Boot bei hohen Temperaturen mit vollen Tanks am Steg liegt, herrschen Idealbedingungen für Keime, um sich auszubreiten und zu ver­mehren. Das Tankwasser sollte dann nicht länger zum Trinken oder Kochen verwendet werden. Viele Eigner haben einen kleinen 5-Liter-Kanister in der Pantry, den sie alle zwei Tage an Land nachfüllen und dessen Inhalt sie zum Kochen von Kaffee oder Tee nutzen – eine praktikable Lösung, um die Gefahr aus dem Tank zu umgehen. Doch wer ein teures Schiff am Steg liegen hat, der möchte meist den Komfort genießen, das Kaffeewasser wie zu Hause aus der Leitung zu bekommen – und nicht wie beim Zelt-Camping mit Kanistern hantieren.

Noch mehr Informationen? Die Marktübersicht zu Frischwasserzusätzen finden Sie in BOOTE-Ausgabe 07/2021 seit dem 16.06.2021 am Kiosk oder online im Delius Klasing-Shop.

Dafür sind drei Schritte wichtig: zum einen Wasser ohne Verunreinigungen zu tanken. Zweitens muss das Wasser im Tank durch Zusätze konserviert werden. Doch selbst keimfreies Wasser bereitet keine Freude, wenn es Schwebeteile in sich trägt oder "nach Tank" schmeckt, also nach Gummi, Plastik oder Blech. Deshalb ist es im dritten Schritt wichtig, das Wasser auf dem Weg zur Zapfstelle noch einmal durch einen Kohlefilter zu schicken, der nicht nur Verunreinigungen herausfiltert, sondern auch geschmackstrübende Stoffe.

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Johannes Erdmann am 29.06.2021
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