Heizung Heizung

Zubehörtest: Heizungen

Heiße Luft

Martin-Sebastian Kreplin am 11.02.2020

Wer auch im Frühjahr und Herbst an Bord leben möchte, kommt um den Einbau einer Heizung nicht herum. Wir haben sechs Geräte verglichen.

Es gibt Komponenten an Bord, bei denen will man einfach keine Kompromisse machen. Beim Motor, der Koje, der Heizung. Kein Vorankommen, keine ruhige Nacht, keine Chance, sich aufzuwärmen – es wäre vermutlich ein echter Reise-Horror.

Die richtige Wärmequelle zu finden entpuppt sich dabei als die wohl komplizierteste Angelegenheit, denn im Gegensatz zur Maschine (ist schon ab Werft da) und zur Matratze (zwei- bis dreimal Probeliegen – fertig) gibt es ein ganzes Füllhorn an Möglichkeiten, den Salon warm zu bekommen:

Diesel, Gas, Benzin, verteilt über Wasser oder Luft – so viel Auswahl.

Wer sich ein einfaches System wünscht, das leicht zu installieren sowie defektunanfällig ist, preiswert und platzsparend, der landet meist bei einer Warmluftheizung mit Dieselbrenner. Der nötige Kraftstoff ist bereits in ausreichender Menge an Bord, der Platzbedarf ist gering (sogar eine Montage in der Backskiste ist möglich), und dank vorbereiteter Kabelbäume fällt der Einbau und Anschluss auch Laien ausreichend leicht.

Außer bei Eberspächer jedenfalls, deren Heizung ohne Montageanleitung geliefert wird und explizit nur von Fachleuten eingebaut werden soll.

Populär ist die Klasse mit 2000 bis 3000 Watt Heizleistung, diese Geräte eignen sich für Boote von sechs bis zehn Meter Rumpflänge – wenn die Verteilung der Warmluft gut strukturiert ist. Den Markt teilen sich derzeit fünf Hersteller unterein­ander auf,...

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der März-Ausgabe von BOOTE.

Ab dem 19.02.2019 hier erhältlich!

Martin-Sebastian Kreplin am 11.02.2020