„Turanor PlanetSolar“ „Turanor PlanetSolar“
Abenteuer

Von Indien zum Persischen Golf

Christian Tiedt am 16.12.2011

Sonne – davon gibt es im Persischen Golf genug; ideale Bedingungen also für den Solarkatamaran „Turanor PlanetSolar“ auf seiner Weltumrundung.

„Turanor PlanetSolar“

Ausflug zum Leuchtturm auf den Vengurla Rocks.

Fotostrecke: Von Colombo nach Doha

Das erste Etappenziel im Persischen Golf lautet Doha im Emirat Katar, das gestern in Sicht kam. Rein rechnerisch hat das Schiff die Welt allerdings längst umrundet: Rund 40 000 km misst der Erdumfang am Äquator, knapp 50 000 km wurden jedoch insgesamt schon zurückgelegt – und das nur mit der Kraft der Sonne. Knapp 450 Tage dauert das Abenteuer der internationalen Crew nun schon, die mit der Rekordfahrt einmal um den Globus auf die Leistungsfähigkeit erneuerbarer Energien hinweisen will.

Doch wie es scheint, liegen die ganz großen Herausforderungen nun hinter dem Team um den Schweizer Projektgründer Raphael Domjan. Als das in Kiel gebaute 31-m-Schiff Anfang November, von Thailand kommend, Sri Lanka erreichte, war die letzte große Passage über den offenen Ozean geschafft. Seitdem war der innovative Kat entlang der Westküste des indischen Subkontinents unterwegs.

Nach Besuchen in Colombo, Goa und Mumbai wurde nun Doha am Persischen Golf erreicht. Sicherheitshalber blieb man unterwegs außerhalb pakistanischer Hoheitsgewässer. Über das Rote Meer führt die Reise nun zurück ins Mittelmeer, wo sie im Ausgangshafen Monaco enden wird. Vorher freut sich die Crew aber noch auf etwas ganz anderes – Weihnachten zuhause.

Christian Tiedt am 16.12.2011