Schlei: Revier im Schnell-CheckFoto: Morten Strauch

Schlei: Revier im Schnell-Check

 

2.1.2013, Lesezeit: 3 Minuten

Schöner Einschnitt: Deutschlands längster Ostseefjord erstreckt sich über 42 km vom Zugang bei Schleimünde bis in die alte Herzogstadt Schleswig.

  Die SchleiFoto: Morten Strauch
Die Schlei
  Die SchleiFoto: Morten Strauch
Die Schlei
Die Schlei: Fleckeby
Die Schlei: Fleckeby
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Übersichtskarte
Die Schlei: Übersichtskarte
Foto: Christian Tiedt
Die Schlei: Leuchtturm Schleimünde
Die Schlei: Leuchtturm Schleimünde
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Maasholm
Die Schlei: Maasholm
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Maasholm
Die Schlei: Maasholm
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Kappeln
Die Schlei: Kappeln
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Klapbrücke Kappeln
Die Schlei: Klapbrücke Kappeln
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Arnis
Die Schlei: Arnis
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: „Wikinger“ bei Lindaunis
Die Schlei: „Wikinger“ bei Lindaunis
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Lindaunis
Die Schlei: Lindaunis
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Klappbrücke Lindaunis
Die Schlei: Klappbrücke Lindaunis
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Schlei-Marina Lindauhof
Die Schlei: Schlei-Marina Lindauhof
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Missunde
Die Schlei: Missunde
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Missunde
Die Schlei: Missunde
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Stexwiger Enge
Die Schlei: Stexwiger Enge
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Schleswig, vom Wikingturm gesehen
Die Schlei: Schleswig, vom Wikingturm gesehen
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Stadthafen Schleswig
Die Schlei: Stadthafen Schleswig
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Haddeby
Die Schlei: Haddeby
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Runenstein in Haithabu
Die Schlei: Runenstein in Haithabu
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Haddeby
Die Schlei: Haddeby
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Große Breite
Die Schlei: Große Breite
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Fleckeby
Die Schlei: Fleckeby
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Fleckeby
Die Schlei: Fleckeby
Foto: Morten Strauch
Die Schlei: Übersichtskarte
Die Schlei: Übersichtskarte
Foto: Christian Tiedt
Die Schlei: Übersichtskarte
Die Schlei: Leuchtturm Schleimünde
Die Schlei: Maasholm
Die Schlei: Maasholm
Die Schlei: Kappeln
Die Schlei: Klapbrücke Kappeln
Die Schlei: Arnis
Die Schlei: „Wikinger“ bei Lindaunis
Die Schlei: Lindaunis
Die Schlei: Klappbrücke Lindaunis
Die Schlei: Schlei-Marina Lindauhof
Die Schlei: Missunde
Die Schlei: Missunde
Die Schlei: Stexwiger Enge
Die Schlei: Schleswig, vom Wikingturm gesehen
Die Schlei: Stadthafen Schleswig
Die Schlei: Haddeby
Die Schlei: Runenstein in Haithabu
Die Schlei: Haddeby
Die Schlei: Große Breite
Die Schlei: Fleckeby
Die Schlei: Fleckeby

Deutschlands längster Ostseefjord erstreckt sich über 42 km von seinem Zugang bei Schleimünde bis in die alte Herzogstadt Schleswig. Die Reise führt dabei durch das sanft gewellte Hügelland Schleswig-Holsteins, geschaffen von der letzten Eiszeit. Natur und Kultur liegen hier dicht beeinander – schon die Wikinger gründeten im Schutz der Schlei ihre Handelsmetropole Haithabu. Ein einmaliges Revier, das man am besten auf eigenem Kiel entdeckt. Alle wichtigen Infos gibt es hier auf einen Blick!

  Die SchleiFoto: Christian Tiedt
Die Schlei
  Die SchleiFoto: Christian Tiedt
Die Schlei

NAUTISCHE INFOS

  • Länge (Schlei): 42 sm (78 km)
  • Führerschein: ja (SBF See)
  • Wassertiefe: mind. 3 m (Solltiefe)
  • Betonnung: durchgehend
  • Höchstgeschwindigkeit: 15 km/h (8,1 kn), Schleimünde bis südlich Kappeln und Missunder Enge 10 km/h (5,4 kn)
  • Durchfahrtshöhe: unbegrenzt bei geöffneten Brücken (s. unten)
  • Bewegliche Brücken: 2
  • Klappbrücke Kappeln: geschl.: 3,30 m; Klappbrücke Lindaunis: geschl. 3,80 m
  • Häfen: voll ausreichend (zahlreiche Sportboothäfen und Gast-liegemöglichkeiten im Revier, s. Karte)
  • Berufsschifffahrt: gering
  • Anspruchsgrad: Die Schlei ist auch für Einsteiger durchaus geeignet, gute Seemannschaft (klassische Navigation, Wetter) ist allerdings Voraussetzung.

STÄDTE UND HÄFEN

Schleswig mit Dom und Wikingturm als weithin sichtbaren Landmarken bietet nicht nur beste Versorgungsmöglichkeiten und Dienstleistungen, sondern auch eine Reihe von Sehenswürdigkeiten (s. linke Seite). Dazu kommen gleich mehrere Sportboothäfen, etwa der zentrale Stadthafen oder der Wiking Yachthafen unterhalb des Wikingturms (mit Aussichtscafé mit Turm).

Kappeln lebte lange von der Fischerei und ist heute ein netter regionaler Anziehungspunkt für Land- und Wassertouristen. Zuerst ein Brötchen mit Räucheraal, danach geht’s auf zum Bummel durch die Stadt. Liegen kann man entweder in einer der Boxen des Stadthafens nördlich der Brücke (Achtung bei setzendem Strom!) oder gleich südlich an der Steganlage des Arnisser Segelclubs ASC.

Maasholm (siehe Foto) lockt auf schmaler Halbinsel mit dem gemütlichen Charme eines Fischerdorfes, mit Kopfsteingassen und der legendären "Maasholmer Currywurst" gleich neben dem voll ausgestatteten Sportboothafen.

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Das Wikinger Museum Haithabu südlich von Schleswig (siehe Karte) ist ein absolutes Muss bei einem Besuch in dieser Gegend: Modern aufbereitet wird mit faszinierenden Fundstücken und anschau-lichen Texten, Karten und Fotos über die Kultur der Nordmänner und das Leben in der gleichnamigen mittelalterlichen Handelsstadt informiert, die an diesem Ort stand. Mit Kino und Freigelände mit Wikingerhäusern. Eintritt: 7 Euro (Familienticket 15 Euro), Öffnungszeiten (31. März-31. Oktober): 9-17 Uhr. Bus: Linie 4810 ab Schleswig-Bhf.

Zweites Highlight in Schleswig ist Schloss Gottorf, wo das Landes-
museum Schleswig-Holsteins untergebracht ist; Schwerpunkte sind Kunst, Kultur und Archäologie (mit den berühmten Moorleichen und dem Nydam-Schiff). Eintritt: 9 Euro (ermäßigt 5 Euro, Familienticket 19 Euro), Öffnungszeiten (31. März-31. Oktober): 10-17 Uhr (Sa. u. So. bis 18 Uhr).

CHARTERN IM REVIER

  • Schlei-Törns bis Schleswig und zurück sind ab Flensburg, wo es derzeit drei Charterangebote gibt, problemlos in einer Woche zu schaffen. Die Gesamtdistanz beträgt dann rund 140 sm beziehungsweise 260 km (siehe BOOTE 10/2010 ). Die Anbieter und ihre Boote im Überblick:Freewater Yachtcharter Stützpunkt: Flensburg (Marina Sonwik), Boote: Linssen Sturdy 40 AC Twin (Stahlverdränger, 4+2 Kojen, Wochenpreise: 1390–2340 Euro), Range Cruiser 450 Sedan (Stahlverdränger, 4+2 Kojen, Wochenpreise: 3950–5950 Euro). Kontakt: Freewater Yachtcharter, Kiefernhain 3, 22297 Hamburg, Tel. 040-64 50 57 30.
  • Motorbootcharter Flensburg Stützpunkt: Flensburg (Marina Sonwik), Boote: Bénéteau Antares 6.80 (Kajütboot/Gleiter, 2 Kojen, Wochenpreise: 599–950 Euro), Saga 27 AK (Kajütboot/Verdränger, 4 Kojen, Wochenpr.: 599–1190 Euro). Kontakt: Post Yachtservice, Kanonenstr. 8, 24972 Steinbergkirchen, Tel. 0176-83 16 37 36. www.motorbootcharter-flensburg.de
  • Yachtcharter Palme Stützpunkt: Flensburg (Marina Sonwik), Boote: Delphia 800 Escape (GFK-Verdränger, 4+2 Kojen, Wochenpreise: 995–1545 Euro), Bavaria Sport 34 HT (Motoryacht/Gleiter, 4 Kojen, Wochenpreise: 1900–2900 E). Kontakt: Yachtcharter Palme, Otto-Lilienthal-Str. 16-18, 14542 Werder/H., Tel. 03327-57 00 66.

TÖRN-LITERATUR