"Blaues Paradies", Teil 1 "Blaues Paradies", Teil 1
Deutschland

Durch die Mark zum kleinen Meer

Christian Tiedt am 18.03.2011

„Blaues Paradies“, TEIL 1: Unsere erste Reise führt uns im Frühsommer mit dem Charterboot über Obere Havel und Müritz von Werder bis nach Waren.

"Blaues Paradies", Teil 1

Urlaubsstimmung auf der Oberen Havel-Wasser-straße: Selbst der Vosskanal, der den Abschnitt südlich von Zehdenick bildet, gibt sich sehr natürlich.

Das „Blaue Paradies“ – so nennen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ihr weitflächiges, glitzerndes Netz aus Wasserstraßen zwischen Ostsee, Elbe und Oder. Nicht gerade bescheiden – und auf gewisse Weise dennoch völlig zu Recht. Denn wer auf eigenem Kiel schon einmal im Nordosten unterwegs war, der weiß, dass Landschaft und Wetter dort tausend Stimmungen bieten. Dazu kommen spannende Städte und eine inzwischen weitgehend perfekte Infrastruktur, die kaum noch Wünsche offen lässt.

Wir haben das „Paradies“ im vergangenen Sommer mit zwei Chartertörns durchquert. Die erste Einwegfahrt führte uns im Frühsommer von Werder bei Potsdam, in großem Bogen über Obere Havel und Müritz bis nach Waren.

Fotostrecke: "Blaues Paradies": Von Werder nach Waren

Unser Boot für die knapp 220 km lange Reise – ein Stahlverdränger vom Typ Succes 108 – übernehmen wir in der Charterbasis von Yachtcharter Werder am Großen Zernsee. Parkmöglichkeiten sind auf dem Gelände der Vulkan-Bootswerft ausreichend vorhanden, der Einkauf für die Woche an Bord wird im Norma-Supermarkt am Bahnhof erledigt, der nur etwa 300 m entfernt liegt.

Stichwort Einwegfahrt: Für die Rückreise von Waren nach Werder vermittelt der Vercharterer einen Shuttle-Service. Das Taxi für maximal sechs Personen kostet 180 Euro, die Fahrt dauert – je nach Verkehr – etwa zwei Stunden. Die andere Möglichkeit führt mit der Bahn in rund drei Stunden über Berlin. Etwa 30 Euro (ohne Bahncard) fallen dann pro Kopf an.

"Blaues Paradies", Teil 1

Eindrücke: Durch die Mark zum kleinen Meer.

Da wir am nächsten Tag keinen Stopp mit dem Boot in Werder selbst mehr machen wollen, ist zumindest ein abendlicher Spaziergang in das etwa 1,5 km entfernte Zentrum Pflicht. Um uns auf den bevorstehenden Havel-Törn richtig einzustimmen, gönnen wir uns im Fischrestaurant „Arielle“ auf der Stadtinsel schon mal vorab prächtig gebratenen Zander – längst kein Geheimtipp mehr, aber gut wie eh und je. Das Restaurant verfügt übrigens auch über einen Steg für Gäste.

 

"Blaues Paradies", Teil 1

Eindrücke: Durch die Mark zum kleinen Meer.

Die Schwalben fliegen tief, als wir am nächsten Morgen Werder an Steuerbord lassen (Wasserwanderrastplatz mit „Gelber Welle“ zwischen Insel und Seeufer, ausgestattet mit Wasser, Strom und WC, Zufahrt bei km 12,7 der Potsdamer Havel, Tel. 0171-401 02 06).

Wir lassen uns durch den düsteren Himmel nicht einschüchtern, durchqueren den Schwielowsee, das Nadelöhr bei Caputh zum Templiner See und nähern uns Potsdam, dessen „Panorama aus Plattenbau“ von  der klassizistischen Kuppel der evangelischen St. Nikolaikirche überragt wird.

Beste Möglichkeiten zur Erkundung von Stadt und Schloss Sanssouci bietet übrigens der Yachthafen Potsdam am Westufer, gleich gegenüber der Halbinsel Hermannswerder bei PHv-km 22,8 (Strom, Wasser und voller Service,  Hafencafé, pro Nacht 1 Euro je Person und Meter Bootslänge,  Tel. 0331-97 47 29.

Am nördlichen Ausgang des Tiefen Sees erreichen wir die Glienicker Brücke, die während des Kalten Krieges als Austauschstelle für Agenten genutzt wurde. Den öffentlichen Sportbootanleger (ohne Service) am Westufer direkt unter der Brücke sollte man aber lieber den dort zahlreich auf Fang lauernden Anglern überlassen: Der Schwell an dieser Verbindungsstelle dreier Seen lässt ruhige Zustände nur selten zu.

Nördlich der Brücke mündet die Potsdamer Havel in die Untere Havel-Wasserstraße, der wir über die Kladower Seenstrecke in Richtung Norden nach Berlin hinein folgen. Vorbei an Pfaueninsel und Schwanenwerder geht es auf der rund 500 m breiten Wasserfläche der Seenstrecke weiter nach Norden. Auf dem hügeligen östlichen Ufer ragen der Grunewaldturm und die leuchtend weißen Antennenkuppeln der ehemaligen amerikanischen Abhörstation auf dem bewaldeten Trümmerkegel des Teufelsberges empor.

Kurz bevor das Unwetter losbricht, liegen wir fest für die Nacht am Kopfsteg der Marina Lanke, am Ostufer bei UHW-km 4,1. Anmeldung und Zuweisung des Liegeplatzes erfolgen im Hafenbüro (Hafen mit vollem Service, Liegegebühr nach Bootslänge, etwa 13 Euro für 11 m, Tel. 030-36 20 09).

Mitten durch die Stadt geht es am nächsten Morgen für einige Kilometer. Vor der Schleuse Spandau machen wir unter der Juliusturm-Brücke an der Sportbootwartestelle fest und müssen zwei polnische Schuber vorlassen. Zwischendurch versucht sich auch ein 8-m-Sportboot „vorzudrängeln“ und schießt mit Vollgas in die letzte Lücke, noch etwas weiter vorn an der schon voll belegten Spundwand – und kracht einer Linssen mit Schwung ins Heck.  Eine übel verbogene Badeleiter und großes Geschrei folgen ...

Nach knapp zwei Stunden Warterei und zäher Schleusung (ein Skipper weigert sich trotz rappelvoller Kammer hartnäckig, den Motor abzustellen), öffnen sich endlich die Tore, und unsere Karawane zieht hinaus auf den kleinen Spandauer See. Jetzt auf der Havel-Oder-Wasserstraße, passieren wir Tegeler und Niederneuendorfer See, grüne Idylle mit Ankerlieger in den Schilfbuchten, bevor bei Henningsdorf die kanalisierte Havel beginnt.

Am Nachmittag erreichen wir Oranienburg und biegen ab auf die Oranienburger Havel, die über rund 2,5 km schiffbar ist und direkt ins Stadtzentrum führt. Wir machen am „Bollwerk“ fest, einer gut verputzten öffentlichen Kaimauer mit ordentlichen Pollern und 1,40 m Wassertiefe – allerdings ohne jeden Service. Gegenüber beim WSC „Möwe“ Oranienburg, der über Gästeplätze verfügt,ist es stellenweise sehr flach.

Beste Option ist inzwischen ohnehin der erst im Herbst 2009 eröffnete sehr schöne Schlosshafen, noch einmal etwa 500 m nördlich des „Bollwerkes“ gelegen. Wasser, Strom und Sanitäreinrichtungen sind dort ebenso vorhanden wie Slip- und Fäkalienabsauganlage (82 Liegeplätze, Tel. 03301-20 31 35).

Doch egal, an welcher Stelle  man festmacht, bis zum Schloss mit seinen weitläufigen Parkanlagen sind es zu Fuß nie mehr als zehn Minuten. Das gesamte Umfeld des Prachtbaus, den Kurfürst Friedrich Wilhelm Mitte des 17. Jahrhunderts für seine niederländische Gemahlin Luise Henriette (von Oranien, daher der Name) errichten ließ, wurde für die Landesgartenschau 2009 aufwendig umgestaltet und ist (mit Museum) auf jeden Fall einen längeren Aufenthalt wert.

Zurück auf der HOW. Auf dem Lehnitzsee liegen Boote im Päckchen außerhalb des Tonnenstriches vor Anker. Kurz darauf kommen wir an die Schleuse Lehnitz, doch die Anzeigetafel für die nächste Sportbootschleusung ist leer. Wir greifen zum Telefon: Schon in dreißig Minuten sind wir dran, lautet die freundliche Auskunft, und wir werden auch ohne Berufsschiff geschleust. Das nennt man netten Service!

Der zum Teil schnurgerade Oder-Havel-Kanal, auf dem es jetzt für die nächsten 11 km weitergeht, wird von lichtem Kiefernwald flankiert, durch den von Zeit zu Zeit die sandige märkische Heidelandschaft schimmert. Radfahrer und Angler nutzen die Wirtschaftswege auf beiden Ufern für den Sonntagsausflug, auf dem Wasser ist eher wenig los; nur ein paar Berufsschiffe sind unterwegs, durchgängig alte Kästen aus Tschechien oder Polen.

Nachdem wir von der Havel-Oder-Wasserstraße auf die Obere Havel-Wasserstraße abgebogen sind, ist es damit ganz vorbei. Die Ufer rücken dichter heran und sind statt mit einem breiten Schotterstreifen nun mit Schilf gesäumt. Drei Selbstbedienungsschleusen folgen noch an diesem Tag: Liebenwalde, Bischofswerder – die uns wie die langsamste Schleuse der Republik vorkommt – und zuletzt Zehdenick, dessen Klappbrücke ebenfalls an die Schleusung gekoppelt ist.

Im Stadthafen der Marina Zehdenick finden wir dann einen ruhigen Platz für die Nacht (Strom, Wasser, Sanitäranlagen, Bootsservice und Wassertankstelle mit Benzin und Diesel. Liegegebühr 1 Euro je Person und Meter Bootslänge, Strom 2 Euro, Restaurant-Café „Zum Blauen Anker“, Tel. 03307-31 03 58). Uns zieht es jedoch nach nebenan, ins „Havelschloss“, das ebenfalls zur Marina gehört. Im urigen historischen Gewölbe lassen wir den Tag mit Hirsch aus dem Rohr und gebratenem Schafsrücken aus der Mark deftig ausklingen.

Vor uns liegt nun der vielleicht schönste Streckenabschnitt des „Blauen Paradieses“: Zunächst werfen wir noch einen Blick in die Marina im Ziegeleipark bei OHW-km 21,5. Der Hafen (Tel. 03307-42 05 04, www.marina-im-ziegeleipark.de) ist voll ausgestattet und lässt keine Wünsche offen. Das Museum der alten Ziegelei mit ihren gewaltigen Ringöfen ist ein echtes Kleinod märkischer Industriekultur, ein Besuch lohnt sich!

Danach beginnt die Havel, zum echten Naturerlebnis zu werden: Schilfinseln und Teichrosen treiben vor den Ufern, Schmetterlinge und Libellen schweben über ihren engen Schleifen. Weit breiten knorrige Kiefern gemeinsam mit rankenden Eichen ihren Baldachin aus Ästen über den Fluss. Zwischen ihren Stämmen spielt die Sonne im Unterholz. Sogar die Selbstbedienungsschleusen werden kleiner und kleiner (wenn auch nicht leerer!): Schorfheide, Zaaren und Regow werden passiert, bei der Schleuse Bredereiche – der letzten an diesem Tag – baden Kinder mit einer mitgebrachten Badeleiter im Fluss.

Nach so viel Idylle machen wir am späten Nachmittag am Stadtanleger in Fürstenberg fest, mit freiem Blick über den Schwedtsee, auf dessen Nordufer sich die Gedenkstätte des ehemaligen Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück erhebt – ein umso düsterer Kontrast inmitten der so unschuldig-schönen Sommerlandschaft.

Für den Liegeplatz mit Strom (Anmeldung beim Fürstenberger Yachtclub nebenan, wo es ebenfalls Gastliegeplätze gibt) bezahlen wir 13,20 Euro für unseren 10,80 m langen Verdränger. Wer nicht kochen möchte,kann im Restaurant „Im Yachthafen“ auch etwas gegen seinen Hunger tun (Tel. 033093-392 06).

Gute Einkaufsmöglichkeiten liegen etwa zehn Minuten zu Fuß entfernt am Markt auf der Stadtinsel. Während tiefe Wolken einen feinen Regenschleier über uns legen, nehmen wir am nächsten Tag Kurs auf die Mecklenburgische Kleinseenplatte. Vor den Schleusen ist inzwischen so viel Verkehr, dass immer Warten angesagt ist – mitunter bis zu einer Stunde. Den Anfang macht Fürstenberg, danach folgen die Schleusen Steinhavel, Strasen, Canow und Diemitz.

Die Kleinseenplatte – Ziernsee und Ellenbogensee machen den Anfang – bietet einen willkommenen Kontrast zur Fluss- und Kanalfahrt der letzten Tage. Waldgesäumte Ufer mit den für die Region so typischen hölzernen
Bootshäusern ziehen vorbei. Die Wolken sind aufgerissen, goldenes Licht über dem Pälitzsee lässt die grüne Natur in zahllosen Schattierungen aufleuchten. Dagegen steht stahlgraues Wasser – malerische Momente!

Mit dem Zotzensee verlassen wir die Seenplatte bereits wieder, das Tagesziel Mirow ist nun nah. Wir steuern den schlauchförmigen Stadthafen im Schatten der Schlossinsel an und finden einen letzten Platz ganz vorn am Steg. Allerdings müssen wir „rückwärts“ rein (was jedoch dank Bug- und Heckstrahlruder kein Problem ist) und sitzen danach „wie der Korken auf der Flasche“. 11 Euro bezahlen wir mit Strom beim netten Hafenmeister, den Schlüssel für die sauberen Sanitäranlagen gibt’s dazu.

Ab zum Spaziergang zum Schloss, dass um 1700 als Witwensitz von der Herzogin Elisabeth Albertine von Mecklenburg-Strelitz errichtet wurde. Die verträumte Anlage, umstanden von alten Kastanien und Buchen, mag recht tröstlich auf die Witwe gewirkt haben – immerhin gibt es eine kleine „Liebesinsel“. Wer sich an den Aufstieg auf den von Krähen bevölkerten Backsteinturm der Johanniterkirche wagt (von 10 bis 18 Uhr geöffnet), wird mit einem weiten Blick über das Umland belohnt. Der „Ritterkeller“ im Seehotel sorgt danach für das passende kulinarische Ambiente (Tel. 039833-203 46).

Nun sind wir bereit für die letzte Etappe: die Überquerung der Müritz. Und das „Kleine Meer“ – denn nichts anderes bedeutet der aus dem Slawischen entlehnte Name – gibt sich die größte Mühe, diesem Namen auch wirklich gerecht zu werden. Von Westen her hat es aufgefrischt, und nach dem letzten Kanalstück der Müritz-Havel-Wasserstraße mit der Schleuse Mirow wird unser Vorschiff schon auf der Kleinen Müritz ordentlich nass.

Kurz und steil kommt die See im Stakkato von Backbord,und wir sind schon weit vor der Tonne „Müritz-Mitte“, froh, gut geschützt auf der Flybridge zu sitzen. Erst querab von Schloss Klink wird es unter Land wieder ruhiger, und an den Untiefen „Dicker Baum“ und „Ecktanne“ vorbei erreichen wir schließlich die Binnenmüritz mit der Stadt Waren an ihrem nordöstlichen Ufer.

Keine halbe Stunde später liegen wir fest und ruhig am ersten Steg des „im jaich“-Stadthafens. Unser erster Törn der Saison 2009 durch das „Blaue Paradies“ endete hier in Waren – und er war nicht nur „paradiesisch“, sondern vor allem auch abwechslungsreich: von den Residenzstädten wie Potsdam und Oranienburg über die engen Havelschleifen bis zur passenden „Erfrischung“ am Schluss – der Müritz. Im Spätsommer des vergangenen Jahres sind wir dann noch einmal ins Paradies zurückgekehrt. Mit anderem Boot gind es von Rechlin nach
Schwerin.Diese Reportage folgt hier in den nächsten Tagen.

WAS SKIPPER WISSEN MÜSSEN

Die Firmen Der beschriebene Einweg-Chartertörn wird als Kooperation von zwei Unternehmen angeboten, Yachtcharter Werder (Werder bei Potsdam) und Charterpoint Müritz (Waren an der Müritz}; die Buchung ist
über beide möglich, die Fahrtrichtung richtet sich danach, wann das gewünschte Boot wo zur Verfügung steht.

Das Boot Unterwegs waren wir mit einer Succes 108 von Charterpoint Müritz. Der 10,80 m lange Stahlverdränger ist für zwei Paare ideal, dazu kommen zwei umwandelbare Kojen im Salon. Für den Törn ist das gemütliche Boot komplett ausgestattet, ein Fernseher (DVB-T) befindet sich ebenfalls an Bord.Weiterer Pluspunkt: Bug- und Heckstrahlruder. Die Wochenpreise liegen zwischen 999 und 1999 €.

Das Revier Für den Einwegtörn ist der SBF Binnen Pflicht. Fahrerisch ist das Revier dennoch problemlos zu meistern. Auf dem südlichen Streckenabschnitt – und besonders auf der Havel-Oder-Wasserstraße – muss jedoch mit Berufsschifffahrt gerechnet werden. Wartezeiten vor den Schleusen sollten (besonders in der Hauptsaison) aber im gesamten Verlauf eingeplant werden. Die befahrenen Wasserstraßen (von Süd nach Nord, entsprechend dem Törnverlauf):

  • Potsdamer Havel: Abzweig aus und Einmündung in die Untere Havel-Wasserstraße, Länge: 30 km, Schleusen: keine, Höchstgeschwindigkeit: 12 km/h,Durchfahrtshöhe: 4,90 m.
  • Untere Havel-Wasserstraße: Von der Spreemündung in Spandau bis zur Einmündung in die Elbe, Länge: 149 km, Schleusen: 6, Höchstgeschwindigkeit: 9 km/h (12 km/h in gekennzeichneten Abschnitten).
  • Havel-Oder-Wasserstraße: Von der Spreemündung in Spandau bis zur Einmündung in die Oder, Länge: 94 km, Schleusen: 4, Höchstgeschwindigkeit: 9 km/h (12 km/h in gekennz. Abschnitten).
  • Obere Havel-Wasserstraße: Von der Mündung in die Havel-Oder-Wasserstraße bis Neustrelitz, Länge: 97 km, Schleusen: 11, Höchstgeschwindigkeit:9 km/h.
  • Müritz-Havel-Wasserstraße: Von der Abzweigung aus der Müritz-Elde-Wasserstraße bis zur Oberen Havel-Wasserstraße, Länge: 32 km, Schleusen: 4, Höchstgeschwindigkeit:9 km/h.
  • Müritz-Elde-Wasserstraße: Von der Mündung in die Elbe bis Buchholz, Länge: 184 km, Schleusen: 17, Höchstgeschwindigkeit: 6 km/h (25 km/h in gekennzeichneten Abschnitten und auf Seen), Durchfahrtshöhe: 3,73 m.

Die Törnetappen
Werder – Marina Lanke  33 km
Marina Lanke – Oranienburg  33 km
Oranienburg – Zehdenick  36 km
Zehdenick – Fürstenberg  44 km
Fürstenberg – Mirow  36 km
Mirow – Waren  35 km
Gesamt  217 km

Christian Tiedt am 18.03.2011