Plau am See Plau am See

Reise: Müritz-Elde-Wasserstraße

Acht Schleusen zum Schloss

Jürgen Straßburger am 11.04.2019

Ein spätsommerlicher Chartertörn auf der Müritz-Elde-Wasserstraße quer durch Mecklenburg von Plau bis nach Schwerin – fast...

Der Sommer 2018 wollte auch im Norden kein Ende nehmen. Selbst Anfang Oktober war es noch immer angenehm warm. Erste Vorboten des Herbstes zeigten sich allenfalls auf dem feuchten Oberdeck unseres Bootes frühmorgens. Wir sind in Plau am See, genauer gesagt im "Fischerhafen am Leuchtturm" in dem Yachtcharter Schulz seinen westlichsten Charterstützpunkt betreibt. Zwölf Boote von 10,20 bis 12,20 Meter Länge stehen 2019 hier zur Verfügung.

Ein echter "Erlebnishafen" übrigens, der in seinem Fischerhof mit lokalen Spezialitäten von "A" wie Aal bis "Z" wie Zander zum Schlemmerbrötchen einlädt.

Zudem lockt er mit seinem Leucht- und Aussichts­turm an der Spitze des Damms zwischen Hafen und Elde Touristen in Scharen an. Wer allerdings einen traditionellen Fischereihafen erwartet, liegt komplett daneben. Die Rede ist von einer modernen Marina mit Wasser, Strom sowie komfortablen Sanitäranlagen. Auf der Nordseite des Hafens steht eine schicke Ferienhaussiedlung, die mit dem Slogan "Näher am Fisch – Ferienwohnungen direkt am Wasser" vermarktet wird.

Da beim Chartern vor dem Auslaufen ja immer das Bunkern liegt, sei vermerkt, dass drei Discounter und ein Supermarkt nur einen Kilometer vom Hafen entfernt an der Kreuzung B 103/B 191 liegen: Einkaufsherz, was willst du mehr?

Nach dem Bunkern noch auf Strecke zu gehen, hat wenig Sinn. Wie wir von Basisleiter Wolfgang Fritz erfahren, ist an der Schleuse Bobzin, 18 Kilometer westlich von Plau, Wartungsbetrieb, und es wird nur zweimal täglich, um 12 und 15 Uhr, geschleust. Also bleiben wir in Plau und gucken uns für das abendliche Fischmahl das 600 Meter vom Hafen entfernte Fischerhaus aus, vor dem es "An der Metow" auch Längsseitsliegeplätze gibt.

Motor an, Leinen los: Auf zur Metow! Doch da haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Es ist rappelvoll, und so verholen wir in den Wasserwanderrastplatz Plau, der gegenüber der Promenade unterhalb der Straßenbrücke der B 103 liegt. Zur Ausstattung des Hafens gehören Wasser- und Stromanschlüsse, Sanitäranlagen und eine Absaugstation. Über die Brücke erreicht man das andere Ufer und nach 300 Metern das Fischerhaus. 

Die vollständige Reportage lesen Sie in der Mai-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 17.04.19 am Kiosk gibt. 

Jürgen Straßburger am 11.04.2019