Straßburg Straßburg

Revier: Straßburg

Eine Stadt mit Geschmack - Teil 3

Dieter Wanke am 15.02.2019

So viel Historie genügt für den ersten Tag. Wir kehren in die Winstub Fink’ Stuebel  (www.restaurant-finkstuebel.com) ein, nur wenige Schritte von den historischen Brücken entfernt. Regionale Spezialitäten wie Rinderfilet nach Straßburger Art mit Entenleber und Rotweinsoße stehen hier auf der Speisekarte.
Am nächsten Tag steht eine Besichti­gung des historischen Weinkellers der Straßburger Hospize  (www.vins-des-hospices-de-strasbourg.fr) auf dem Plan. Weinbau und landwirtschaftliche Aktivitäten dienten früher der Selbstversorgung und Finanzierung des Krankenhauses.

Der älteste Tropfen, der noch in den Gewölbekellern des 1395 gegründeten Weingutes lagert, stammt aus dem Jahr 1472. Er soll der älteste Fasswein der Welt sein. Wir dürfen mal am Verschlusskorken des Fasses riechen und sind vom intensiven Aroma beeindruckt. Die aktuellen Gärprodukte der Reben der Region können auch verköstigt und erworben werden. Die empfehlenswerte Führung gefällt uns genauso gut wie die edlen Tropfen aus dem Keller. In dem schönen Ambiente vergeht die Zeit wie im Flug.

Am Nachmittag bietet sich ein Besuch des Elsässischen Museums  an – nur eines von vielen in der Stadt (www.musees.strasbourg.eu). In mehreren verbundenen alten Stadthäusern kann man anhand ausgestellter Trachten, Möbel oder historischer Werkstätten nachempfinden, wie die  Menschen in der Region früher gelebt haben. Auch hier verbringen wir mehr Zeit als gedacht, sodass die Pforten des Historischen Museums  bereits geschlossen sind, als wir ankommen.

Am Abend steht dann mit dem Besuch im Restaurant Chez Yvonne  (www.restaurant-chez-yvonne.net) ein gastronomisches Highlight auf dem Programm. Seit der Übernahme durch Yvonne Haller 1956 ist die 1873 als "S’Burjerstuewel" gegründete Weinstube im Zentrum unter diesem Namen bekannt. Serviert werden exzellente Gerichte der Elsässer Küche, zu deren Gästen viele bekannte Persönlichkeiten gehören. So wird auch dieser Tag wieder von einem vorzüglichen Menü abgerundet. Billig ist das gehobene Essvergnügen zwar nicht, aber es wird viel geboten.

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Dieter Wanke am 15.02.2019
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