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Reise: Portugal

Im Land der Entdecker

Thomas Kittel am 21.07.2018

Langfahrt: Mit ihrer „Azura“ erkundeten die Kittels im vergangenen Sommer Portugal – vom rauen Norden bis zur sonnenverwöhnten Algarve

er Wechsel der Gastflagge zeigt es an: Nach dem weiten Weg von Deutschland über Nordsee, Ärmelkanal und Biskaya, liegt unser letzter Reiseabschnitt vor uns: die Küste Portugals bis zu unserem Ziel Portimão im Süden.

Die Etappe beginnt im spanischen Vigo, das wir bei herrlichem Sommerwetter verlassen. Für kurze Zeit begleiten uns Delfine. Bis auf einen kurzzeitig stark auffrischenden Südwind, der in keinem Wetterbericht erwähnt war, verläuft die Fahrt nach Porto völlig problemlos.

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Der Mündungsbereich des Douro begrüßt uns mit quirliger Strömung, bevor ein RIB der portugiesischen Coast Guard auf uns zuschießt, das Schiff umrundet und sich dann per Funk meldet. Man stellt nur die üblichen Routinefragen nach Ziel, letztem Hafen, Anzahl und Nationalität der Personen an Bord. Dann liegt die Douro Marina auch schon im hellen Sonnenglanz vor uns.

Ein Schlauchboot der Hafenmeisterei leitet uns zu unserem komfortablen Liegeplatz in der gepflegten modernen Anlage. Nach der Anmeldung wandern wir durch Afurada, wo Restaurants und Bewohner gleichermaßen auf der Straße ihren Grill anheizen.

Es liegt ein rauchiger Geruch von Essen in den Gassen und eine mediterrane Atmosphäre in der Luft. Das Leben spielt sich zu einem großen Teil draußen ab: Kinder spielen selbstvergessen mit ihren Puppen, die Menschen sitzen vor ihren mit Kacheln verzierten Häusern und die Restaurants decken die Tische für den Abend ein. Wir lassen uns hineinfallen in diese Stimmung, während über der Flussmündung langsam postkartenreif die Sonne versinkt...

Portugal

Porto begrüßt uns voller Leben und mit fast majestätischem Gepräge. Die Stadt liegt am Nordufer des Douro gegenüber von Vila Nova de Gaia, das wir zunächst für einen Stadtteil von Porto halten. Beide Ufer steigen steil an und geben dem Tal den Charakter eines gewundenen Canyons, der von mehreren sehr hohen Brücken überspannt wird.

Die "Ponte Dom Luís I" stellt dabei die schönste und bekannteste Brücke dar – eine 1881 bis 1886 erbaute stählerne Bogenkonstruktion mit zwei Etagen, die mit ihrer Form als Vorbild für die weltbekannte Brücke in Sydney diente. 

Die vollständige Reise lesen Sie in der August-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 18. Juli 2018 im Handel gibt – für Abonnenten natürlich schon eher. Das Heft ist im DK-Shop erhältlich, oder Sie laden sich den Test direkt über den Link unten herunter.

Thomas Kittel am 21.07.2018