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Reise: Kroatien

Rund Šolta

Bodo Müller am 18.09.2021

Kleiner Törn mit großen Erlebnissen: Ab Trogir reisen wir mit einer Leader 36 einmal rund um die Insel Šolta

Der Erfolg eines Chartertörns lässt sich nicht danach bemessen, wie viele Kilometer oder Seemeilen man zurückgelegt hat. Eher sind es die vielen schönen Erlebnisse, auf die man hinterher zurückblicken kann, die einen gelungenen Urlaubstörn ausmachen. Dazu müssen die gefahrenen Distanzen nicht weit sein. Kurze Entfernungen schonen nicht nur Boot und Urlaubskasse (weil man seltener nachtanken muss), sie erhöhen auch den Spaß am Törn, weil mehr Zeit zum Baden, Schnorcheln und für Entdeckungen an Land bleibt. Für Anfänger oder Familien mit Kindern ist es eh die beste Empfehlung, täglich nur kleine Strecken zu fahren, weil dann der gesamte Urlaub entspannter ist. Und wer nicht erst bei Einbruch der Dunkelheit vor der Konoba anlegt oder ankert, bekommt meist einen besseren Platz für Boot und Crew. Wir haben für eine einwöchige Charterwoche eine Reise rund um die nicht allzu große Insel Šolta ausprobiert. Die Anreise von der Charterbasis in Trogir ist nur zehn Seemeilen weit. Rund um die Insel sind es 47 Meilen. Mit unserer schnellen Leader 36 hätten wir sie locker in drei Stunden umrunden können. Gesehen hätte man dann aber wenig.

Noch mehr Informationen? Den Reisebericht "Rund Šolta" finden Sie mit weiteren Bildern in BOOTE-Ausgabe 10/2021 seit dem 15.09.2021 am Kiosk oder online im Delius Klasing-Shop.

Während einer Charterwoche rund um Šolta bekamen wir all das zu sehen, was einen Kroatien-Törn ausmacht: von der schönen Marina über einen male­rischen Stadthafen bis hin zu ein­samen Ankerbuchten und schroffen Fjorden an der felsigen Südküste der Insel. Wir haben dabei alle Orte angesteuert, in denen es etwas zu ent­decken gibt, wo man gut schwimmen oder schnorcheln kann und wo abends eine besonders originelle Konoba einlädt. Dabei steuerten wir einmal im Uhrzeigersinn rund um die Insel. An der felsigen Südküste gäbe es noch einige Ankerbuchten mehr, doch in manchen ist das Wasser zum Ankern zu tief bzw. der Raum zum Schwojen zu eng.  Wir haben darum jene Buchten favorisiert, in denen man entweder sicher ankern oder an einer Boje vor einer Konoba anlegen kann.

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Bodo Müller am 18.09.2021
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