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Reise: Waddenzee / Niederlande

Das Land zwischen Ebbe und Flut

Christian Tiedt am 13.05.2019

In den Niederlanden ist das Wasser bei einem Törn durch die Waddenzee nie weit weg. Ein Törn, mit einem stürmischen Start in Stavoren.

Wie ein ungleiches Geschwisterpaar sind sie, die westfriesische Waddenzee und das ostfriesische Wattenmeer. Vor der offenen Nordsee durch eine Kette von Inseln geschützt und auf dem Festland von hohen Deichen eingegrenzt, säumen sie Hand in Hand die lange Küste Frieslands.

In Aussehen und Eigenschaften gleichen sie sich auf den ersten Blick fast völlig. Auf den zweiten jedoch wird deutlich, dass der niederländische nicht nur der größere der beiden Brüder ist: Er muss sich als Erster dem Westwind entgegenstemmen. Umso wechselhafter ist sein Wesen, umso rauer die Laune.

Ein faszinierendes Revier ist es, nicht mehr Land und noch nicht Meer: Wo die Wellen bei Hochwasser ohne Hindernis über den Grund hinwegziehen, erstrecken sich bei Niedrigwasser trockener Sand und weicher Schlick, nur von tiefen, schnell fließenden Prielen durchzogen. Wir werden den großen Bruder in den nächsten Tagen kennenlernen.

Die Gelegenheit bietet sich vor einem Jahr, als Anton van den Bosch von Neptune Marine in der Redaktion anruft: "Wir überführen eine nagelneue Elling E6 nach Neustadt zur Boat Show. Wollt ihr mit an Bord sein?"

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Fotostrecke: Das Land zwischen Ebbe und Flut

Christian Tiedt am 13.05.2019